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JUDO: Gleich zweimal WM-Bronze

Bei ihrem ersten Start an einer Weltmeisterschaft gewann Rita Müller vom JJJC Rheintal Bronze, ebenfalls Dritte wurde Klubkollegin Klara De Cillia.
Benito Postai schied nach einem Kampf aus, während Rita Müller und Klara De Cillia sich nach der ersten Niederlage noch bis Bronze vorkämpften. (Bild: pd)

Benito Postai schied nach einem Kampf aus, während Rita Müller und Klara De Cillia sich nach der ersten Niederlage noch bis Bronze vorkämpften. (Bild: pd)

Das Veteranen-Team des Judo- und Ju-Jitsu-Clubs Rheintal reiste kürzlich nach Olbia an die ­Veteranen-Weltmeisterschaften auf die Insel Sardinien. Am Start waren die Routiniers Klara De Cillia und Benito Postai. Als Erstes durfte sich Benito Postai am Brasilianer Antonio Casanova in der Kategorie Männer 55 bis 60 Jahre –73 kg messen. Postai startete aggressiv in die Begegnung, brachte den Brasilianer aus dem Konzept und ging mit Waza-Ari in Führung. Doch Casanova stellte sich immer mehr auf Postais offensiven Kampfstil ein und ­nutze in der letzten Minute eine Unachtsamkeit von Postai, um diesen doch noch zu bezwingen. Postai schied somit aus.

Erster Kampf gegen spätere Siegerin

Klara De Cillia startete in der Kategorie Damen 50 bis 54 Jahre –70 kg. De Cillia musste sich im ersten Kampf gegen die Amerikanerin und spätere Turniersiegerin Margarita Cabrera geschlagen geben. Im Kampf um den dritten Platz zeigte De Cillia wieder ihre Stärken. Mit ihrem starken Griffkampf dominiere sie die Deutsche Anja Uelein, warf sie mit Waza-Ari zu Boden und fixierte sie mit einer Festhaltetechnik, die zum Sieg führte. Die Freude über die Bronzemedaille versüsste somit die anschliessenden Ferien auf dem schönen Sardinien. Rita Müller gelang in der Kategorie Damen 50 bis 54 Jahre –63 kg ebenfalls kein optimaler Start ins Turnier. Sie verlor ihre erste Begegnung mit der Deutschen Claudia Schären kurz vor Kampf­ende mit Ippon.

Rita Müller mit Steigerungslauf

Im zweiten Kampf trat Müller gegen die Brasilianerin und spätere Weltmeisterin Rosangela De Oliveira an. Müller gelang es leider nicht, sich auf den dominanten Kampfstil der Brasilianerin einzustellen, und unterlag. Nun war die anfängliche Nervosität von WM-Neuling Müller verflogen und es galt alles oder nichts. Im dritten Kampf zeigte Müller ihr Offensiv-Judo von ihrer besten Seite und besiegte die Italienerin Silvia Scarpellini nach nur vierunddreissig Sekunden. Im Kampf um die Medaille trat Müller gegen die Italienerin Gabriella Annarummo an. Müller gab gleich zu Beginn ein hohes Tempo vor und überraschte ihre Gegnerin erneut mit ihrem offensiven Kampfstil. Nach nur siebenundvierzig Sekunden ging ihr Traum in Erfüllung, sie siegte mit Ippon und gewann WM-Bronze. (ck)

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