Journalisten-Nachwuchs zu Besuch

Gestern fand der Nationale Zukunftstag für Buben und Mädchen in der fünften, sechsten und siebten Klasse statt. Auch bei der Zeitung entdeckten drei Kinder die Arbeitswelt.

Sophia Zimmerer
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Hunderte Betriebe, Organisationen, Fach- und Hochschulen öffnen jeweils am zweiten Donnerstag im November ihre Türen für Fünft-, Sechst- und Siebtklässler. Die Kinder lernen durch den Nationalen Zukunftstag verschiedene Arbeitsfelder kennen und sammeln Erfahrungen fürs Leben. Sie begleiten ihren Vater, ihre Mutter oder andere erwachsene Bezugspersonen an ihren Arbeitsplatz.

Ein Ziel des Projektes ist, dass Buben und Mädchen die Seiten wechseln und losgelöst von starren Geschlechtsbildern ihre Zukunft in die Hand nehmen. Idealerweise besuchen Buben weibliche Angehörige am Arbeitsplatz und Mädchen sollen eher männerdominierte Berufsfelder kennenlernen.

Einer hat genaue Berufsvorstellungen

Auch den «Rheintaler» besuchten gestern drei Kinder. Darunter Niel Loritz aus Widnau, der schon klare Zukunftspläne hat: «Ich möchte Radiomoderator oder Journalist werden», sagt er. Für einen Einblick in seinen Wunschberuf war die Wahl einer Zeitungsredaktion genau richtig. Er begleitete Susi Miara aus der Redaktion und war mit ihr im ganzen Rheintal unterwegs. Es wurden Fotos geschossen und kleine Texte verfasst. Einen durfte Niel zum Schluss selber schreiben. Niel ist in der 6. Klasse und hat schon letztes Jahr am Zukunftstag teilgenommen. Da sein Vater Susi Miara aus dem Kulturverein kenne, sei er auf den «Rheintaler» gestossen.

In die Arbeit des Vaters und Grossvaters hineinschauen

Muriel Frei aus Widnau hat verschiedene Ideen, in welche Berufsrichtung es sie verschlägt. Tierärztin oder Modedesignerin sind zwei davon. Sie geht mit Niel Loritz in die 6. Klasse und begleitete gestern ihren Vater Gregor Frei aus der Inserate-Abteilung bei der Arbeit. Um 11 Uhr hatten sie ihren ersten Termin: Sie besuchten einen Goldschmied aus Rheineck für einen Beitrag zum Sterntag.

Verlagsleiter Heinz Duppenthaler führte die Kinder am Morgen durch alle Abteilungen des Unternehmens und wurde von seinem Enkel Tyson Nwabueze aus Steinhausen begleitet und tatkräftig unterstützt. Auch Tyson weiss schon genau, was er werden möchte: Fussballer. Er spielt im SC Steinhausen.

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