Josef Wüst ist neuer Vize

OBERRIET. An der HV der SVP Oberriet wird Josef Wüst als neuer Vizepräsident gewählt.

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Josef Wüst ist neuer Vize. (Bild: pd)

Josef Wüst ist neuer Vize. (Bild: pd)

Kürzlich führte die SVP-Ortspartei ihre 17. Hauptversammlung im Restaurant Schäfli, Moos, durch. Der Vorstand durfte zahlreiche Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und auch Neumitglieder begrüssen. Präsident Ernst Gächter blickte in seinem Jahresbericht auf ein interessantes und arbeitsintensives Vereinsjahr zurück. Er nannte verschiedene Höhepunkte. So erreichte beispielsweise Klara Gächter am nationalen SVP-Jasscup in Herisau den hervorragenden ersten Platz. Der Präsident referierte nochmals über den Ausgang der Gemeinderatswahlen, die nur knapp verloren wurden, daher muss dieser Rückschlag als neue Herausforderung angesehen werden.

Besonders erfreulich war wieder der Einsatz aller SVP-Mitglieder an verschiedenen Anlässen. Sehr gut kam auch im letzten Jahr die Präsenz an der Kilbi in der Gemeinde Oberriet an. Die SVP-Jassmeisterschaft in Kobelwald war einmal mehr ein schöner Erfolg. Jörg Leuthe und sein Team organisierten den traditionellen Anlass mit grossem Engagement. Die Vorbereitungen für die nächste Jassmeisterschaft in Kobelwald vom 31. Oktober haben bereits begonnen. Othmar und Hilda Stieger wurden für die jahrelange und treue Unterstützung geehrt.

Dreimal einstimmig gewählt

Ebenso nannte Gächter die bevorstehenden Aktivitäten im Jahre 2015. Zwei politische Höhepunkte stellen die Wahl des SVP-Kantonsrats Markus Straub zum Kantonsratspräsidenten sowie die Nationalratswahlen 2015 dar. An der HV wurden Josef Wüst zum Vizepräsidenten, Marcel Güntensperger zum Rechnungsrevisor und Ignaz Stieger als kantonaler Delegierter einstimmig gewählt. Im Anschluss an die HV referierte der neu gewählte Vizepräsident Josef Wüst über die Wahlstrategie SVP St. Gallen zu den bevorstehenden Nationalratswahlen und bekräftigte seine Unterstützung für die Wahl vom Spitzenkandidaten der Rheintaler SVP, Nationalrat Roland Rino Büchel. Dieser berichtete über die Frühjahrssession aus Bundesbern. Er machte unter anderem auf viele Missstände aufmerksam, die er als Vizepräsident der aussenpolitischen Kommissionen hautnah miterlebt.

Dietsche wirbt für Sammlung

Dann sprach Kantonsrat Marcel Dietsche über verschiedene politische Geschäfte aus dem Kantonsparlament St. Gallen. Ein besonderes Anliegen von ihm ist die Unterschriftensammlung für das Zustandekommen des Referendums gegen den geplanten Pendlerabzug von maximal 3655 Franken pro Jahr. Für das Referendum sind 4000 Unterschriften bis zum 27. April gefordert, viel Arbeit für die SVP St. Gallen. Die anwesenden Personen nutzten die Gelegenheit rege, Fragen an die drei Referenten zu stellen. Der Abend wurde intensiv genutzt, über politische Themen aus kommunalen, kantonalen und nationalen Themen zu diskutieren. Heftig wurde während der Einnahme eines Fitnesstellers im Restaurant weiterdiskutiert.