Jassabend des gemeinnützigen Frauenvereins

widnau. Einmal im Jahr, wenn die Abende wieder etwas länger werden, organisiert der gemeinnützige Frauenverein Widnau einen Jassabend.

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Bild: pd

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widnau. Einmal im Jahr, wenn die Abende wieder etwas länger werden, organisiert der gemeinnützige Frauenverein Widnau einen Jassabend.

An sieben Tischen mit je vier Spielerinnen (Männer waren keine dabei), wurden die Karten gemischt und für die erste Runde verteilt. Jede Spielerin spielt für sich alleine und versucht so viele Punkte zu erreichen wie möglich. Am Schluss wartet nämlich ein schöner Gabentisch, an dem sich jede Teilnehmerin etwas aussuchen kann. Es gibt also an diesem Abend keine Verliererinnen.

Der Gabentisch enthält vom Gemüse-Früchtekorb über Blutzuckermessgerät, Nagelpflegeset, Haushaltgeräte, «flüssige Sonne», Vorratsdosen mit Inhalt bis zum Regenschirm für die nasse Jahreszeit einiges, was das Spielen noch spannender macht.

Die Gruppen werden immer nach 4 Spielen neu gemischt, das Los entscheidet, wer an welchem Tisch spielt.

Im «Rechnungsbüro» werden die erreichten Punkte zusammengezählt und so auch kontrolliert. Es ist bemerkenswert, dass es kaum Fehler zu vermelden gab. Dass fair gespielt wurde, zeigte auch die gute, fröhliche Stimmung im Saal des evangelischen Kirchgemeindehauses. Es wurde viel gelacht, und auch die Diskussionen nach jeder Spielrunde waren niemals gehässig, sondern man lachte eher über die eigenen Fehler.

Wer sich für eine neue Runde stärken wollte, konnte aus verschiedenen Erfrischungsgetränken und leckeren Eingeklemmten wählen.

Nach sechs Tischrunden mit je vier Spielen übergab die Präsidentin, Iris Graf, den ersten Preis, einen Gutschein, der Gewinnerin des Abends. Nach einander rief sie die weiteren Gewinnerinnen auf und jede Frau suchte sich am Gabentisch etwas Passendes aus.

Langsam leerte sich das Kirchgemeindehaus, und, wie ich sehen konnte, kehrten die Spielerinnen zufrieden nach Hause zurück. (pd)