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Jasi Hutter ist jetzt auch Autorin

Jasmin Hutter hat ein Bilderbuch gemacht. Geissbock Miggi und Krähe Brax erzählen aus ihrem Leben im Zoo Gnadenhof. Der gesamte Erlös kommt dem Verein zugute.
Gert Bruderer
Jasi Hutter, die ihr erstes Bilderbuch gemacht hat, ist bereit für die erste Lesung. (Bild: Gert Bruderer)

Jasi Hutter, die ihr erstes Bilderbuch gemacht hat, ist bereit für die erste Lesung. (Bild: Gert Bruderer)

Es geht in den beiden Geschichten um Freundschaft, Fürsorglichkeit – und um Abschied. Die erste Geschichte handelt von Geissbock Miggi, der mit seiner Freundin Susi altert, bis sie eines Morgens nicht mehr aufwacht. Damit Miggi nicht allein sein muss, findet er im Zoo Gnadenhof ein neues Zuhause, wo er seinen Lebensabend verbringen darf, bis er «still und leise von dieser Welt gehen» kann.

Die zweite Geschichte handelt von der Krähe Brax, die aus dem Nest fällt und schwer verletzt in den Zoo gebracht wird, wo sie gesundgepflegt wird. Als sie wieder gut fliegen kann, heisst es Abschied nehmen. Es ist der Moment, dem das Buch seinen Titel verdankt: «Flieg, Brax, flieg!»

Vor einem Jahr zu zeichnen begonnen

Jasmin Hutter malt seit Langem und hat mehrfach Bilder ausgestellt. Als Bilderbuchillustratorin betritt sie Neuland. Erst im letzten Winter habe sie zu zeichnen angefangen, sagt sie.

Die angehende Grafikerin Stéphanie Frey, Lernende im dritten Jahr bei Brandwork in Berneck, hat sich um Digitalisierung und Farbgebung gekümmert. René Michlig half bei der Gestaltung und verlangte für die Brandwork-Leistung bloss den halben Preis.

Weil zudem die Verkaufsstellen auf eine Marge verzichten, lässt sich ein schöner Erlös erzielen. Dieser komme voll und ganz dem Zoo bzw. dem Verein zugute, sagt Jasmin Hutter. Sie verzichtet nicht nur auf ein Honorar, sondern leistet ihre ganze Arbeit für den Zoo im Ehrenamt.

Kinder äusserten Meinung zum Buch

Massgeblichen Anteil am Buch haben die eigenen Kinder, der achtjährige Jon und die ein Jahr jüngere Mara. Noch heute gehen die beiden «nie ohne Gschichtli ins Bett», sagt Jasmin Hutter, die ihnen jeden Abend etwas erzählt. Weil sie sich dazu nie eines Buchs bediente, wurde auch schon Bedauern über das Fehlen von Bildern zum Ausdruck gebracht.

So kam die ehemalige Nationalrätin auf die Idee, selbst ein Buchprojekt anzupacken. Dabei half es ihr, dass sie seit dem Zoo-Start die Geschichte jedes aufgenommenen Tieres aufgeschrieben hat. In der Schlussphase der Buchentstehung spielten die eigenen Kinder insofern eine wichtige Rolle, als sie um ihre Meinung zu den Geschichten gebeten waren.

Tatsächlich hätten sie die eine oder andere Änderung vorgeschlagen und sogar eine Korrektur anzubringen gehabt, sagt die Mutter.

Start mit 500 Exemplaren

Trotz ihrer nationalen Bekanntheit und der Aussicht auf einen Beitrag in der nächsten «Schweizer Illustrierten» hat Jasmin Hutter nicht mit grosser Kelle angerührt, sondern sich auf eine Erstauflage von 500 Exemplaren beschränkt. Von diesen sind schon 150 abgesetzt.

Für die Bucheinnahmen ist ein Konto auf den Zoo eröffnet worden, auf das alles Geld fliesst.

Sollte das Buch erfolgreich sein, kann Jasmin Hutter sich gut vorstellen, in einem Jahr ein zweites Bilderbuch mit zwei, drei weiteren Geschichten vorzulegen.

Hinweis

Erhältlich ist das Buch «Flieg, Brax, flieg!» im Spielwaren- und Bastelshop Pezzoni, Rebstein, in der Altstätter Gwundernase und in Eichbergs Maxi. Alle Verkaufsstellen verzichten zugunsten des Zoos auf eine Marge.

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