Jahresbeitrag gab zu reden

38. Hauptversammlung des STV Oberegg mit einem kontrovers diskutierten Thema im Rest. Landmark.

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Turnen. Präsidentin Steffi Bruderer begrüsste 50 Turnerinnen und Turner. Als ersten erfreulichen Punkt konnte sie verkünden, dass die Liste der Neueintritte um einiges länger ausgefallen ist als jene der Austritte: Der STV Oberegg zählt mehr als 200 Mitglieder.

53 von 60 Fr. an die Verbände

Die Ressortleiter legten ihre Jahresberichte vor; es zeigte sich, dass ein ereignisreiches Programm absolviert worden war. Namentlich die Jugendriege hatte zahlreiche Spitzenrangierungen eingefahren, vor allem in der Leichtathletik. Dies wurde als Schwerpunktverlagerung wahrgenommen, hatten die Kinder bis vor wenigen Jahren doch vorwiegend bei polysportiven Wettkämpfen brilliert. Alle Mitgliedern der Leiterteams erhielten führ ihre Arbeit grossen Applaus.

Kassierin Sonja Spirig Pfeiffer legte ein positives Ergebnis vor. Anlass zur Diskussion gab hingegen die Festsetzung der Jahresbeiträge, wurde doch der Beitrag an den Schweizer Turnverband (STV) um 5 Fr. erhöht. Das hat zur Folge, dass von 60 Fr. Vereinsbeitrag deren 53 an die Verbände abgeliefert werden müssen. Der Antrag des Vorstandes, den Vereinsbeitrag um zehn Franken zu erhöhen, wurde dennoch abgelehnt. Begründet wurde das Nein durch vorhandenes Vereinsvermögen, mit dem man vorerst über die Runden kommen will.

Der gesamte Vorstand wurde mit Applaus im Amt bestätigt. Als Highlight für das laufende Jahr wurde die Teilnahme am Zürcher Kantonalturnfest in Wädenswil angekündigt. Es findet am ersten Juli-Wochenende statt.

Sportler des Jahres

Für fleissigen Turnbesuch wurden Damian Sonderegger und Manuela Bürki zum Sportler, bzw. zur Sportlerin des Jahres erkoren. Beim anschliessenden Nachtessen sank der Geräuschpegel zwischenzeitlich auf ein Minimum, was an der vorzüglichen Küche lag. Nach der Versammlung drängten nicht alle zur sofortigen Heimkehr – wie üblich. (pd)

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