Jäger lösen wieder weniger für ihre Fuchsfelle

ALTSTÄTTEN. Die Rheintaler und Appenzeller Jäger mussten am gestrigen Pelzfellmarkt im Altstätter «Sonnen»-Saal wieder eher rückläufige Preise für ihre Pelze und Felle akzeptieren. Für einen Fuchs lösten sie nur noch zwölf Franken. In den beiden Vorjahren hatten sie immerhin 22 Franken bekommen.

Max Tinner
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ALTSTÄTTEN. Die Rheintaler und Appenzeller Jäger mussten am gestrigen Pelzfellmarkt im Altstätter «Sonnen»-Saal wieder eher rückläufige Preise für ihre Pelze und Felle akzeptieren. Für einen Fuchs lösten sie nur noch zwölf Franken. In den beiden Vorjahren hatten sie immerhin 22 Franken bekommen. Allerdings waren die Preise in den letzten zehn Jahren auch schon deutlich tiefer: 2010 wurden für einen Fuchs lediglich drei Franken bezahlt. Manch ein Jäger hat sich damals überlegt, ob er seine Tierfelle künftig überhaupt noch an den Markt bringen soll.

Mit 22 Franken besser bezahlt als Füchse waren gestern die Steinmarder. Die letzten zwei Jahre wurden solche allerdings für 35 Franken gehandelt; die Jahre davor lag die Handelsspanne zwischen zehn Franken (2010) und 30 Franken (2007 und 2008). Lediglich einen symbolischen Franken gibt es seit Jahren für Kaninchenfelle. Für einen Dachs gab es fünf Franken.

Die Auffuhr lag im Rahmen der Vorjahre. Füchse wurden 240 aufgeführt (zum Vergleich: 2010 waren es hundert, 2008 aber sogar 458). Ausserdem brachten die Jäger gestern 23 Marder, vier Dachse und zehn Kaninchen.

Der Besuch des Pelzfellmarkts war mit 460 Gästen recht gut; das waren immerhin 30 mehr als im Vorjahr. Dazu hat sicherlich die Modenschau beigetragen, die nach ein paar Jahren Unterbruch wieder geboten wurde. Auch hier zum Vergleich zwei Zahlen aus den letzten zehn Jahren: 2013 besuchten lediglich 353 Interessierte den Altstätter Pelzfellmarkt, 2006 waren es hingegen um die 800.

• OBERES RHEINTAL 7

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