Ja zum Schuladministrations-System

Der Gemeinderat hat das Projekt Schuladministration Volksschule genehmigt. Für die Gemeinde Lutzenberg ergibt sich ein jährlicher Betrag von 2052 Franken. Über den Zeitpunkt der Anschaffung wird die Schulkommission in Absprache mit der Schulleitung befinden.

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LUTZENBERG. Die Strategiekommission AR führte im Sommer 2014 bei Kanton und Gemeinden eine Vernehmlassung zur eGovernment- und Informatik-Strategie 2014 durch. Im Entwurf des Projektportfolios 2014 bis 2018 war als eines von diversen geplanten Projekten ein Schuladministrationssystem für die Ausserrhoder Volksschulen aufgeführt. Mehrere Gemeinden beurteilten die geschätzten Kosten als zu hoch. Weiter wurde der Wunsch geäussert, eine etablierte und weniger komplexe Lösung zu finden. Daraufhin wurde das Projekt mit Reduktion der Komplexität und Kosten überarbeitet. Das redimensionierte Projekt wurde in die eGovernment- und Informatik-Strategie 2014 aufgenommen, welcher der Kanton und die Gemeinden im erforderlichen Quorum zustimmten. Das geplante Schuladministrationssystem ist ein gemeinsames Projekt von Kanton und Gemeinden. Die Lösung soll in den Volksschulen der Gemeinden wie auch auf dem kantonalen Amt für Volksschule und Sport eingesetzt werden. Die jährlichen Kosten betragen 177 042 Franken. Sie werden je zu 50 Prozent von Kanton und Gemeinden getragen. Die Pauschalen pro Gemeinde werden aufgrund der Einwohnerzahl berechnet. Für die Gemeinde Lutzenberg ergibt sich damit ein Betrag von 2052 Franken. Über den Zeitpunkt der Anschaffung wird die Schulkommission in Absprache mit der Schulleitung befinden.

Befristete Stelle in Französisch

Um in der 5. und 6. Doppelklasse im Französisch differenzieren zu können, wird an der Schule Lutzenberg für das Schuljahr 2015/16 eine zusätzliche Lehrperson für drei Lektionen Französisch benötigt. Diese Stelle ist befristet für ein Jahr, d. h. vom 1. August 2015 bis zum 31. Juli 2016. Der Gemeinderat hat beschlossen, Esther Wirz, Brenden 302, Lutzenberg, als Lehrerin für drei Lektionen Französisch anzustellen.

Fussball mit Wurst und Brot

Vom 14. bis 16. August findet das Lutzenberger Dorf-Fussballturnier bereits zum 33. Mal statt. Gemeinderat Lukas Hiltbrunner stellt, als Vertreter des Organisationskomitees, gegenüber dem Gemeinderat Lutzenberg das Gesuch um Bewilligung für die Benützung der öffentlichen Anlagen im Bereich des Schulhauses Gitzbüchel. Demgemäss können das Spielfeld und die Turnanlage Gitzbüchel für das Dorf-Fussballturnier benutzt werden. Als Gemeindebeitrag an die Auslagen beschliesst der Gemeinderat, dass im Rahmen des Schülerturniers jedem Schulkind auf Kosten der Gemeinde eine Wurst mit Brot und ein Getränk gratis abgegeben wird.

Entlastung für Tagespersonal

Im Seniorenwohnheim Brenden leistet das Personal zur normalen Arbeitszeit hinzu auch noch Nachtdienst. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, Astrid Schantong, Hub 584, Wolfhalden, für ca. zehn Dauernachtwachen anzustellen. Damit kann das Tagespersonal von Nacht-Pikettdiensten entsprechend entlastet werden. Diese Neuanstellung hat keine weiteren Auswirkungen auf das Budget 2015.

Beitrag Verein Pro Alte Mühle

Im Jahr 1984 wurde in einer breit angelegten Rettungsaktion der Verein «Pro Alte Mühle Wolfhalden» mit dem Zweck gegründet, die im Jahr 1789 erbaute, kunsthistorisch bedeutsame Alte Mühle am Gstaldenbach zwischen Wolfhalden und Heiden der drohenden Spekulation zu entziehen, sie zu restaurieren und zu erhalten. Diese Rettungsaktion ist geglückt. Der Verein will nun das Nebengebäude, das sich einem baufälligen Zustand befindet, sanieren. Mit dem Ziel «Sanieren und Erhalten» soll das marode Gebäude mit einem Teilabbruch und Wiederaufbau eine neue gewerbliche Nutzung erhalten. Die Baukosten werden mit 550 000 Franken veranschlagt, doch dem Verein Pro Alte Mühle fehlen dazu die nötigen Eigenmittel. Die Gemeinde Lutzenberg unterstützt das Projekt Nebengebäude des Vereins Pro Alte Mühle, Wolfhalden, mit einem symbolischen Beitrag von 1000 Franken. (gk)