Ja zum Isenbühl und mehr

Der angekündigte Antrag, die Kindergarten-Sanierung Isenbühl zurückzustellen, wurde gestern von der Rebsteiner Bürgerversammlung abgelehnt. Sie stimmte auch einer nicht geplanten Sanierung des Sportplatzes Schachenwiese zu.

Max Tinner
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Alt Schulrat Helmut Kusters Antrag, die Kindergarten-Sanierung Isenbühl abzulehnen und externe Berater Alternativen untersuchen zu lassen, wurde mit 105 Nein zu 45 Ja abgelehnt. (Bild: Max Tinner)

Alt Schulrat Helmut Kusters Antrag, die Kindergarten-Sanierung Isenbühl abzulehnen und externe Berater Alternativen untersuchen zu lassen, wurde mit 105 Nein zu 45 Ja abgelehnt. (Bild: Max Tinner)

REBSTEIN. An der Rebsteiner Bürgerversammlung gestern Abend wurde emotional diskutiert. Ein Gegenantrag zur vom Primarschulrat geplanten Kindergarten-Sanierung Isenbühl war von alt Schulrat Helmut Kuster bereits im Februar angekündigt worden und wurde gestern auch von mehreren Votanten unterstützt. Letztlich wurde der Antrag Kusters und ein in die selbe Richtung zielender weiterer Antrag von der Schulbürgerversammlung aber deutlich abgelehnt und der Kredit für die Kindergarten-Sanierung mit grosser Mehrheit gesprochen.

Ausserdem beschloss die Bürgerversammlung der Primarschulgemeinde auf einen Antrag von Vorstandsmitgliedern des Turnvereins hin, das Budget um 45 000 Franken aufzustocken, damit der Sportplatz Schachenwiese saniert werden kann. So soll sichergestellt werden, dass hier auch künftig Faustball-Nationalligaspiele ausgetragen werden können.

In der Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde wurde ein Antrag Hanspeter Reiflers knapp abgelehnt. Er hatte gefordert, den Planungskredit für den Anbau an die Progyhalle aus dem Budget zu streichen. Mit Gutheissung des Budgets kann die Planung damit an die Hand genommen werden. Aus dem Budget gestrichen worden war zuvor auf Antrag des Gemeinderates der Einbau einer Trinkwasserturbine ins Reservoir Lautern. Das Kleinkraftwerk war letztes Jahr von der Bürgerversammlung auf einen Antrag des früheren Gemeinderates Otto Mattle hin in Auftrag gegeben worden.

Die Oberstufenschulbürger stimmten der Sanierung von je zwei Schulzimmern und Gruppenräumen sowie des Allwetterplatzes beim Schulhaus Sonnental zu. Mehr zur Rebsteiner Bürgerversammlung im «Rheintaler» und in der «Volkszeitung» von morgen Mittwoch.

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