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Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Flöhe

Mit dem abendfüllenden Dreiakter «An fascht perfekta Ehemaa» unterhielt die vereinseigene Theatergruppe in der Mehrzweckhalle Burgwies am Ponti-Abend. Die turbulenten Szenen kamen beim Publikum gut an.
Max Pflüger
Turbulente Szenen im Strohwitwer-Haushalt. (Bilder: Max Pflüger)

Turbulente Szenen im Strohwitwer-Haushalt. (Bilder: Max Pflüger)

Nur kurz leitete der Pontonierfahrverein Oberriet seinen gut besuchten «Ponti-Obed» ein: Präsident Markus Probst blickte mit einer kurzen Videoeinspielung auf das ereignisreiche 70- Jahr-Jubiläum 2018 zurück. Traditionsgemäss sangen die Vereinsmitglieder zur Eröffnung des Jahres das von Bruno Kühnis verfasste Oberrieter Pontonierlied. Danach hob sich der Vorhang zum mit Spannung erwarteten Ponti-Theater.

Irrungen eines Strohwitwers

Und da ist allerhand los: Andrea Maurer (Alessia Gmünder) ist ausser Haus, sie ist nach Mallorca verreist. Ihr Göttergatte Peter (Werner Kolb) soll die Haushaltsführung übernehmen. Bisher hat er sich in dieser Beziehung eher zurückgehalten, und das soll sich ändern. Zum Glück – oder soll man sagen leider – wird ihm dabei sein bester Freund Christian Fischer (Heinrich Zäch) zur Hand gehen. Zu allem Elend mischen sich dann auch noch die liebe Schwiegermama (Renate Sonderegger) und die aufdringliche Nachbarin Claudia Ehrlich (Jasmine Stieger) ein. Als dann auch noch die attraktive junge Diana Ragazzi (Andrea Hürzeler) aus dem oberen Stockwerk beginnt, den Strohwitwer zu bezirzen, ist das Chaos unvermeidbar.

Mit dem Pontonierlied eröffneten die Pontonierfahrer den Ponti-Obed.

Mit dem Pontonierlied eröffneten die Pontonierfahrer den Ponti-Obed.

Wie viel da schiefgeht, zeigt das Rezept zum Suppeneintopf, den die beiden unerfahrenen Männer kochen wollen: Man nehme einen Topf, werfe statt Krautstielen die Tulpenstiele aus der Vase in den aus Wasser und Grappa gemischten Fleischbrühe-Ersatz und würze mit allerlei, was gerade zufällig vorhanden ist. Ob es der Nachbarin geschmeckt hat? Geschmeckt hat der Schwiegermutter auf jeden Fall das Übriggebliebene der besonderen Fleischbrühe. Und dann platzt der von der besorgten Nachbarin irrtümlich herbeigerufene Kammerjäger (Mirco Gschwend) mit seinem mantraartig wiederholten Werbespruch in die Szene: «Ich habe was gegen Schaben, denn die will keiner haben. Hugentobler dir verspricht, Ungeziefer gibt’s hier nicht.»

Trotz allem gibt’s ein Happy End!

Kurz und gut, alles geht drunter und drüber – und da hinein platzt Andrea, die verfrüht aus dem Urlaub zurückkehrt und an ihrem Gatten gar keine Freude mehr hat und ernsthaft an Scheidung denkt. Zum Glück besinnt sich Nachbarin Claudia aber eines Besseren und vergisst den treuen Ehemann. Sehr zur Freude von Christian, der der schönen Unruhestifterin von Anfang an sehr zugetan war. Und als sich alle für den eigentlich doch fast perfekten Ehemann einsetzen und Andrea von ihm und seinen aufrichtigen Bemühungen, das Haushalten zu erlernen, berichten, verzeiht ihm die Gattin gern.

Wie kommen die drei aus der verzwickten Situation?

Wie kommen die drei aus der verzwickten Situation?

Unter der Regie von Markus Probst ist der vereinseigenen Theatercrew eine unterhaltsame Inszenierung gelungen. Immer wieder lachten die Zuschauer und freuten sich an der Situationskomik. Der lang anhaltende Schlussapplaus galt nicht allein den erfahrenen Laienschauspielern, sondern vor allem auch den drei Neuen in der Truppe. Alessia Gmünder, Andrea Hürzeler und Jasmine Stieger standen zum ersten Mal auf der Ponti-Bühne. Hinweis

Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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