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Interessengemeinschaft «Pro Notarzt Rheintal» gegründet

Aufgrund der Änderungen in der notärztlichen Versorgung im Rheintal seit dem 1. April wurde die Interessengemeinschaft «Pro Notarzt Rheintal» ins Leben gerufen.
Die Initianten (von links): Rolf Schück, Notarzt, Rebstein; Andreas Eggenberger, Marbach; Renate Gut, Rebstein; Henry E. Merkli, Widnau; kniend vorne: Bernd Fritz, Marbach. (Bild: pd)

Die Initianten (von links): Rolf Schück, Notarzt, Rebstein; Andreas Eggenberger, Marbach; Renate Gut, Rebstein; Henry E. Merkli, Widnau; kniend vorne: Bernd Fritz, Marbach. (Bild: pd)

Die Interessengemeinschaft (IG) erklärt in einer Medienmitteilung, dass sie nicht gewillt sei, die durch die Änderungen entstandene «Schlechterstellung der Rheintaler Bevölkerung» zu akzeptieren. Ziel der Gruppierung ist es, der Bevölkerung wieder eine «zeitnahe notärztliche Versorgung» durch den Notarztdienst Rheintal von Rolf Schück zukommen zu lassen. Durch das Aufgebot eines Notarztes der Standorte St. Gallen oder Grabs entsteht laut der IG eine «nicht zu tolerierende zeitliche Verzögerung zulasten der erkrankten oder verunfallten Personen». Dies, obwohl die notärztliche Primärversorgung für den weiteren Verlauf entscheidend sein könne. Ob ein Notarzt aufgeboten wird, hinge zudem von der Einschätzung des Disponenten der kantonalen Notrufzentrale ab. Nicht ausser Acht zu lassen seien auch die räumlichen Probleme: «Sobald der Notarzt aus St. Gallen oder Grabs sich im Rheintal befindet, steht in dessen Stammgebiet dann kein Notarzt für die Bevölkerung zur Verfügung.» Es handle sich darum nicht nur um ein Rheintaler Problem. Auch die Bevölkerung des Einsatzgebiets des Notarztes St. Gallen (inkl. Gossau, Flawil, Degersheim, Rorschach, Heiden, Herisau sowie Appenzell) sowie des Notarztes aus Grabs (inkl. Sargans, Walenstadt und Fürstentum Liechtenstein) ist laut der IG-Mitteilung von den Massnahmen betroffen.

Kostenlos beitreten

Die IG «Pro Notarzt Rheintal» macht die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass jeder Mitglied der Interessengemeinschaft werden kann, und weist zugleich auf die Petition «Wir wollen unseren Notarzt zurück» hin. Weitere Informationen zur IG «Pro Notarzt Rheintal» sind im Internet unter www.pro-notarzt.ch erhältlich. Dort kann unter anderem auch der Interessengemeinschaft kostenlos beigetreten werden.

An der Rhema lanciert

Die IG «Pro Notarzt Rheintal» freut sich auf jede Kontaktaufnahme und ist für jede Art der Unterstützung offen. Die Postanschrift lautet: IG «Pro Notarzt Rheintal», Alte Landstrasse 106, 9445 Rebstein. Die Petition «Wir wollen unseren Notarzt zurück» wird anlässlich der Rhema in Altstätten lanciert. Die Unterschriftenbögen sind ab diesem Zeitpunkt auch auf der Homepage verfügbar oder können mit einem E-Mail an info@pro-notarzt.ch angefordert werden. Zudem ist vorgesehen, an verschiedenen Standorten im Rheintal Unterschriften zu sammeln. (red./pd)

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