Interessante Weiterbildung für Leiter von Jugendsamaritergruppen

Rheintal. Zur diesjährigen Weiterbildung für Helpleiter hatte die Arbeitsgruppe Jugendarbeit des Samariterverbandes SG/FL unter der Leitung von Marlis Ritter, Rebstein, am 13. März nach Eschen eingeladen.

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Bild: pd

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Rheintal. Zur diesjährigen Weiterbildung für Helpleiter hatte die Arbeitsgruppe Jugendarbeit des Samariterverbandes SG/FL unter der Leitung von Marlis Ritter, Rebstein, am 13. März nach Eschen eingeladen. In diesem Tageskurs wurde der selbst bestimmte Themenkreis «spielerisch fachtechnische Übungen vermitteln» angegangen. 40 interessierte Helpleiter, welche im Bereich Jugendarbeit tätig sind, folgten dieser Einladung.

In Gruppen erlebten sie selber lustige, interessante Übungs-Sequenzen zu verschiedenen Themen, jedes Mal ergänzt mit vielen guten Tips und Ideen. Knoten, ein eher unbeliebtes Thema bei den Jugendsamaritern, wenn jedoch mit dem Üben des Samariterknotens, dem Achterknoten oder dem Schiebeknoten ein Schlüsselanhänger entsteht, schlägt es in Begeisterung um und macht Spass.

In einer nächsten Sequenz durchliefen die Teilnehmer einen interaktiv gestalteten Postenlauf, auf welchem die Verdauung eines Rüeblis sichtbar gemacht wurde, so wurde das Erlernen der Anatomie zu einer abwechslungsreichen Sache, vor allem, wenn die ganze Übung mit lustigen Spielen zum Thema ergänzt wird. In der Sequenz «Knochen» lernten die Samariter verschiedene Spiele kennen, die alle zum Thema passten, sei es ein Knochenpuzzle, bei welchem ein Skelett richtig bezeichnet werden musste,

oder ein Knochendomino, hier musste die lateinische Bezeichnung der einzelnen Knochen mit der deutschen übereinstimmen, und nicht zuletzt der Knochenjass, wo derjenige den Stich gewann, welcher die Knochenkarte legte, mit dem Knochen, welcher sich am nächsten des Kopfes befindet. Diese abwechslungsreichen Spiele kamen auch bei den Helpleitern gut an, so dass mehr als eine Runde gespielt wurde.

Beim letzten Posten gab es eine Verbandsstafette, wobei Dreiecktuchverbände möglichst schnell und doch korrekt dem Partner angelegt werden mussten, wollte man wertvolle Punkte für seine Gruppe ergattern. Beim Verbandsmemory galt es, das Bild und die dazu passende Beschreibung zu finden, gar keine so einfache Aufgabe.

Nach einem spannenden Morgen hatten die Teilnehmer am Nachmittag die Aufgabe, selber fachtechnische Übungen zu Blut, ABCD und anderen Erste-Hilfe-Themen zusammenzustellen, welche spielerisch vermittelt werden können.

Dazu standen verschiedene Unterlagen zur Verfügung, seien es samariterspezifische Bücher oder auch das Buch «Erste Hilfe mit Globi». Und wieder liessen sich die teilnehmenden Samariter begeistern.

Ein voll bepackter Tag mit wertvollen Unterlagen zum Mitnehmen werden das Umsetzen der Ideen in den Helpgruppen erleichtern und so manch spannende Übung entstehen lassen. (EF)

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