Interessante Turnierform

Sieger der 1. Innoparc-Fussball-WM, dem Fussballturnier der dortigen Firmen ist das Lernzentrum.

Reto Wälter
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Organisator Christian Primavera (l.) von Leica Geo hätte mit seinem Kopfball fast seine «Stiften» der Lernzentren dupiert. Diese siegten 1:0. (Bild: Reto Wälter)

Organisator Christian Primavera (l.) von Leica Geo hätte mit seinem Kopfball fast seine «Stiften» der Lernzentren dupiert. Diese siegten 1:0. (Bild: Reto Wälter)

fussball. Die Lernzentren schlugen im Final die Vectronix 1:0. Dritte wurden Escatec, die Swissoptic I gleich mit 3:0 abfertigten. Die ersten drei bekamen einen Gutschein für ein Nachtessen – je nach Rang etwas üppiger.

Die Innoparc-Fussball-WM wurde erstmals ausgetragen. Organisator Christian Primavera sagt: «Ich spiele in einer Leica-Mannschaft und trug die Idee schon lange mit mir herum.

Dass sieben im Innoparc ansässige Firmen ohne Problem elf Teams stellen können, zeigt, dass das Interesse an einem solchen Turnier da ist.» Speziell ist der Modus: Es wurde wie bei den D-Junioren Neuner-Fussball gespielt. Das heisst, pro Mannschaft spielen neun Fussballer auf einem verkleinerten Feld, das jeweils bis zum Strafraum reicht.

So können auch konditionell weniger starke Teams mithalten, und trotzdem sind die Felder gross genug, dass mit einer gewissen Ordnung und Taktik gespielt werden muss.

«Wir wollten nicht einfach ein Grümpelturnier, und trotzdem sollte jeder mitmachen können, der gerne Fussball spielt», sagt Initiant Primavera. In den fünfzehnminütigen Matches wurde denn auch schöner Fussball gezeigt, und die Teams präsentierten sich kräftemässig ausgeglichen.

«Es soll aber etwas Spezielles bleiben, deshalb führen wir das Turnier nicht jährlich, sondern vielleicht im Zwei-Jahres-Modus durch», sagt Christian Primavera. Dann wäre es 2012 die Innoparc-EM.

Rangliste: 1. Lernzentren, 2. Vectronix, 3. Escatec, 4. Swissoptic I.

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