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Verein Flow: Ins Badebecken kommen Bühne und Bar

Bevor das Hallenbad abgebrochen wird, findet hier noch ein Fest an drei Abenden statt. Ohne Badewasser natürlich, dafür mit Barbetrieb und musikalischem Programm. Die Stadt hat mit der Veranstaltung klare Auflagen verknüpft.
Gert Bruderer
Die Discokugeln symbolisieren die bevorstehende Partystimmung, doch das Wasser wird an den drei Festabenden natürlich nicht mehr im Schwimmbecken sein. (Bild: Gert Bruderer)

Die Discokugeln symbolisieren die bevorstehende Partystimmung, doch das Wasser wird an den drei Festabenden natürlich nicht mehr im Schwimmbecken sein. (Bild: Gert Bruderer)

Als Veranstalter von «Bass au Bain» wirken der Verein Flow und die Bar Breite. Die Veranstaltung ist eine Art Fortsetzung des letztjährigen Festivals «Feel me flow». Jener Anlass hatte im Balmerhaus stattgefunden, das anschliessend renoviert wurde. Die Veranstaltung im Hallenbad ist hingegen ein Abschiedsfest, weil das Gebäude bald darauf abgebrochen wird.

Das neue Hallenbad wird regional von einem Zweckverband betrieben, das alte, abzureissende Gebäude gehört der Stadt. Diese hat das Fest, das an den Abenden vom 27. und 28. Februar sowie vom 1. März stattfindet, unter Auflagen bewilligt.

Wo es tief ist, sitzt nur der DJ über dem Becken

Das Schwimmbecken wird natürlich nicht mit Wasser gefüllt sein, sondern als Aufenthaltsort der Festbesucher dienen. Im westlichen Teil des Bassins, wo es nicht tief ist, kann das Publikum sich auch ausserhalb des Beckens aufhalten. Sobald gegen Osten eine gewisse Tiefe erreicht ist, ist das Schwimmbecken der einzige mögliche Aufenthaltsort.

Der Aussenbereich wird hier durch Absperrgitter unzugänglich gemacht. Am tiefen Ende des Bassins werden auf der einen Seite die Auftretenden ihre Bühne haben, auf der anderen Seite ist eine Bar eingerichtet. Über dem Becken ist einzig der DJ. Die Nebenräume, an denen die Besucher auf dem Weg zum Bassin vorbeikommen, können mitbenützt werden, ebenso die WC-Anlage.

Sicherheitsdienst ist immer anwesend

Die Auflagen der Stadt sind klar. Die Veranstalter haben die Ordnung zu wahren und einen Sicherheitsdienst zu verpflichten, wobei an allen drei Tagen mindestens zwei Personen eines Sicherheitsdienstes präsent sein müssen. Ausserdem sind die erwähnte Absperrung und Absturzsicherungen rund um das Badebecken anzubringen. Ebenso haben die Veranstalter die vorge­- gebenen Zeiten einzuhalten. Musik ist am Mittwoch, 27. Februar, bis Mitternacht bewilligt, an den beiden folgenden Abenden jeweils bis um 2 Uhr.

Das Programm ist reichhaltig. Am ersten Abend treten Enrico Lenzin & Andi Pupato auf, danach die siebenköpfige Funk-’n’-Soul-Band Organic Stuff und die aus jungen Rheintalern bestehende Formation Barefoot to the Moon. Am Donnerstag ist das Hip-Hop-Duo Smith & Smart im Hallenbad zu Gast, am Freitag steht die musikalische Unterhaltung unter dem Titel «Future Sound meets Techno». Techno Dan legt auf, danach noch Shasam (Honey Badger, Aarau).

Der organisierende Verein geht von einem Budget in der Grössenordnung von rund 15000 Franken aus. Dem aktiven Kernteam, das die aufwen­digen Vorbereitungen trifft und am Fest selbst mithilft, gehören ausser Astrid Dörig sieben Kol­leginnen und Kollegen an: Lu­- kas Alpiger, Fiona Tobler (beide Berneck), Rahel Huggenberger (Oberriet), Simon Costabiei (Widnau), der auch als DJ wirkende Dani Thür (Altstätten), Samuel Rohrhirs (Rebstein) und Sandra Bischof (Kriessern).

Jährlich vier Konzerte und andere Anlässe

Astrid Dörig, Vereinspräsidentin und Barbetreiberin, umschreibt das jährliche Programm des Vereins Flow so: Ausser einem Festival an wechselndem Ort seien vier grössere Konzerte ins Auge gefasst, wobei auch die Verpflichtung bekannterer Bands ein Ziel sei. Ein Flowmarkt und eine Sommerparty (auch sie nicht immer am gleichen Ort) sind weitere angestrebte Programmpunkte. Ideen habe man viele, sagt Astrid Dörig, fürs Grundprogramm halte man derzeit nach einer Halle oder sonst einem geeigneten Lokal Ausschau.

Das Festival, das letztes Jahr im Balmerhaus stattfand, hatte eine Spende zur Folge. Weil der Hauseigentümer keine Miete verlangte, bekam die Kinderhilfe Sternschnuppe von den Veranstaltern 1000 Franken überwiesen.

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