Innendekorateurin zeigt die traditionelle Polsterei

OBERRIET. Im Museum Rothus kann noch bis Ende Oktober die Ausstellung «Von der Rebe zum Wein, auch ein Stück Oberrieter Geschichte(n)» besichtigt werden. Am Sonntag, 25. Oktober, wird zu einem Saisonabschlussfest eingeladen.

Rösli Zeller
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An einem Sofa ist die Schnürung neu gemacht. (Bild: rz)

An einem Sofa ist die Schnürung neu gemacht. (Bild: rz)

Oberriet. Im Museum Rothus kann noch bis Ende Oktober die Ausstellung «Von der Rebe zum Wein, auch ein Stück Oberrieter Geschichte(n)» besichtigt werden. Am Sonntag, 25. Oktober, wird zu einem Saisonabschlussfest eingeladen.

Traditionelles Handwerk

Kommenden Sonntag, 27. September, öffnet das Museum von 14 bis 17 Uhr die Türen. Es wird erstmals im Museum das traditionelle Polsterei-Handwerk vorgestellt.

Für diese informative Präsentation und zugleich kleine Ausstellung konnte Denise Lagger, gelernte Innendekorateurin mit Fachrichtung Polsterei (Lehrdauer vier Jahre) gewonnen werden. Die in Oberriet aufgewachsene und in Kriessern tätige Berufsfrau zeigt am Sonntag, wie traditionell gepolstert wird. Der Aufbau erfolgt über Jutegurten, die auf das Gestell gespannt werden, zu den Stahlfedern, die mit Schnüren und viel Muskelkraft fixiert werden, bis hin zu den letzten Schritten der Rosshaareinlage und dem Weisstuch.

Diverse Materialien vor Ort

Denise Lagger wird auch diverse Materialien vor Ort haben, und sie informiert über ihre Herstellungsarten. Zudem legt sie ihr Arbeitsbuch, das sie während der Lehre gemacht hat, zur Einsichtnahme auf.

Zusätzlich wird die Polsterei-Fachfrau auch einen fertig gepolsterten Sessel dabei haben. An ihm kann gesehen werden, wie unter den geschickten Händen aus einem alten Möbel ein wunderschönes, modernes Stück entstehen kann.