Initiative ist auf Erfolgskurs

ALTSTÄTTEN. Die Initianten für eine autofreie Marktgasse Altstätten haben ein erstes Ziel erreicht. Zwei Wochen nach Start der Initiative haben über 500 Frauen und Männer das Begehren unterzeichnet. «Für uns Ansporn, weiterzumachen und noch möglichst viele Unterschriften zu sammeln», sagen die Initianten.

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ALTSTÄTTEN. Die Initianten für eine autofreie Marktgasse Altstätten haben ein erstes Ziel erreicht. Zwei Wochen nach Start der Initiative haben über 500 Frauen und Männer das Begehren unterzeichnet. «Für uns Ansporn, weiterzumachen und noch möglichst viele Unterschriften zu sammeln», sagen die Initianten.

Zwei Samstage, an denen der Marktstand der Initianten von zahlreichen Bürgern besucht worden ist, und viele Helfer, die auf der Website den Unterschriftenbogen ausgedruckt und sich auf die Suche nach Gleichgesinnten gemacht haben, genügten, dass die Volksinitiative für eine autofreie Marktgasse Altstätten ein erstes, wichtiges Teilziel erreicht hat. Die Schallgrenze von 500 Unterschriften, die das Gemeindegesetz verlangt, ist überschritten worden. «Ein Erfolg, den wir in diesem Ausmass nie erwartet haben», sagt Ingrid Bickel vom Initiativkomitee. «Wir wussten, dass wir ein Anliegen auf die politische Ebene tragen, das viele Menschen in Altstätten und Umgebung beschäftigt. Dass wir aber so schnell das notwendige Quorum erreichen würden, kam auch für die grössten Optimisten überraschend.»

Die Initianten wollen nun aber nicht ausruhen und die Hände in den Schoss legen, sondern weiter möglichst viele Unterschriften sammeln. Am 7. Mai, am nächsten Maimarkt, stehen die Initianten mit ihrem Stand erneut in der dann autofreien Marktgasse.

Bis dahin werden viele Helfer versuchen, möglichst viele Altstätter von der Idee der autofreien Marktgasse zu überzeugen. «Selbstverständlich machen wir mit dem Sammeln weiter. Je mehr wir davon in der Stadtkanzlei abgeben können, desto stärker ist das Signal, das wir damit aussenden», ist Jakob Buschor überzeugt. Und all jene, die das Anliegen unterstützen möchten, wegen fehlender Berechtigung aber nicht unterschreiben dürfen, haben weiterhin Gelegenheit, ihren Namen auf den grünen Petitionsbogen zu setzen. (pd)

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