In schwierigen Zeiten erfolgreich

ALTSTÄTTEN. Am Samstagabend besuchten 1120 Mitglieder die Generalversammlung der Clientis Biene Bank im Rheintal in der Schöntalhalle. Speditiv konnten die Traktanden abgewickelt werden, alle Anträge wurden einstimmig angenommen.

Max Pflüger
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Ein rundes Tausend interessierter Mitglieder verfolgte die Ausführungen von Verwaltungsratspräsident Christof Steger und Direktor René Bognar. (Bild: Max Pflüger)

Ein rundes Tausend interessierter Mitglieder verfolgte die Ausführungen von Verwaltungsratspräsident Christof Steger und Direktor René Bognar. (Bild: Max Pflüger)

Trotz schwierigem Umfeld kann die Biene-Bank auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die anvertrauten Kundengelder sowie die Ausleihen stiegen auf neue Höchststände. Auch die Zahl der Mitglieder hat sich auch dieses Jahr wiederum deutlich erhöht.

Respektabler Gewinn

Der Gewinn in der Höhe von 1,74 Mio. Franken wird wie folgt verwendet: 845 000 Franken werden als Dividende auf dem Genossenschaftskapital ausbezahlt. Das entspricht einer Rendite von 2,8 %. 700 000 Franken werden zur Äufnung der gesetzlichen Reserven eingesetzt und 75 000 gehen in den Fonds für Vergabungen. Der Rest wird auf die neue Rechnung vorgetragen.

Mahnende Worte

Die Ausführungen zur Geschäftslage des Verwaltunsratspräsidenten Christof Steger und des Bankdirektors René Bognar waren jedoch neben den rosigen Aspekten auch von mahnenden Worten geprägt.

Insbesondere die Situation auf dem Zinsmarkt, die tiefen Hypothekarzinsen und Negativzinsen der Nationalbank waren ein Thema. Mit dem Kerngeschäft der Bank lässt sich bei den schlechten Zinsmargen kaum mehr Geld verdienen.

Dazu kommt der Druck auf den Schweizer Franken sowie die fortschreitende Regulationswut des Gesetzgebers, der unter internationalem Druck die Vorschriften für Banken stetig verschärft. Das führt zu enormen Mehrkosten im Bankensektor, die letztlich auf die Kunden abgewälzt werden müssen.

Hauptthema: Kapitalerhöhung

Christof Steger nutzte die Chance des Abends, den Mitgliedern die geplante Kapitalerhöhung persönlich zu erklären.

Nötig geworden sei diese unter anderem auch, weil der Gesetzgeber im Anschluss an die Finanzkrise von den Banken ein höheres Eigenkapital verlangt. Zudem gebe eine verstärkte Kapitalbasis der Biene-Bank die Möglichkeit, am Marktwachstum teilzunehmen.

Ein «Kapitalerhöhungs-Corner» gab Interessenten zudem die Gelegenheit, sich nach weiteren Details zu erkundigen sowie Anteilscheine direkt zu zeichnen. Dieses Angebot wurde rege genutzt.

Speditiv führte Christof Steger, er ist auf der Leinwand hinter seinen Verwaltungsratskollegen am Sprechen, durch die GV. (Bilder: Max Pflüger)

Speditiv führte Christof Steger, er ist auf der Leinwand hinter seinen Verwaltungsratskollegen am Sprechen, durch die GV. (Bilder: Max Pflüger)

Vizepräsidentin Heidi Manser überreichte Christof Steger für 15 Amtsjahre ein Präsent. (Bild: Max Pflueger)

Vizepräsidentin Heidi Manser überreichte Christof Steger für 15 Amtsjahre ein Präsent. (Bild: Max Pflueger)

Lasst die Gläser fröhlich klingen! (Bild: Max Pflueger)

Lasst die Gläser fröhlich klingen! (Bild: Max Pflueger)

Fleissige und freundliche Bedienung. (Bild: Max Pflueger)

Fleissige und freundliche Bedienung. (Bild: Max Pflueger)

Seine letzte Generalversammlung als «Biene-Banker»: Christof Steger verabschiedete Josef Signer: «Er hat der Bank in Zeiten des personellen Umbruchs die notwendige Stabilität gegeben und die Stellvertretung des Direktors in jeder Hinsicht wahrgenommen.» (Bild: Max Pflueger)

Seine letzte Generalversammlung als «Biene-Banker»: Christof Steger verabschiedete Josef Signer: «Er hat der Bank in Zeiten des personellen Umbruchs die notwendige Stabilität gegeben und die Stellvertretung des Direktors in jeder Hinsicht wahrgenommen.» (Bild: Max Pflueger)

Feines aus der «Sonnen»-Küche – «en Guete!». (Bild: Max Pflueger)

Feines aus der «Sonnen»-Küche – «en Guete!». (Bild: Max Pflueger)

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