In einem Jahr bei 1.10

Der Wechselkurs-Schock sitzt tief, sagte Raiffeisen-Ökonom Roland Kläger.

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Der Wechselkurs-Schock sitzt tief, sagte Raiffeisen-Ökonom Roland Kläger. Obwohl die Exportindustrie am stärksten darunter leidet, dürfe nicht ausser Acht gelassen werden, dass der schwache Euro und die tiefen Ölpreise die europäischen Abnehmerländer stärke – was der hiesigen Exportindustrie wieder zugutekommen könnte. Kläger geht zudem davon aus, dass sich der Euro in drei Monaten bei 1.05, in einem Jahr bei 1.10 Franken eingependelt haben wird. Auch die Ölpreise sollten sich wieder erhöhen. Die bevorstehende Deflation in der Schweiz sei nicht gefährlich, da sie nicht durch Mangel an Nachfrage bedingt ist, sondern durch sinkende Rohstoffpreise. (seh)