In Eichenwies wird Oberriet zur Stadt

OBERRIET. In der Gemeinde Oberriet ist in den letzten Jahren emsig gebaut worden, gerade auch in Eichenwies. Am Tannenweg stehen zurzeit Bauvisiere für weitere vier Mehrfamilienhäuser.

Max Tinner
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OBERRIET. In der Gemeinde Oberriet ist in den letzten Jahren emsig gebaut worden, gerade auch in Eichenwies. Am Tannenweg stehen zurzeit Bauvisiere für weitere vier Mehrfamilienhäuser. Das starke Wachstum in diesem Ortsteil war für den Gemeinderat vor anderthalb Jahren mit ein Kriterium, dieses Gebiet als eines der ersten in der Gemeinde mit Glasfaserleitungen zu erschliessen.

Nun stehen am Aubach erneut Bauvisiere. Die Widnauer Baugesellschaft Park baut hier vier weitere Mehrfamilienhäuser. Geplant werden sie vom Widnauer Architekturbüro S+L Architektur. Und offenbar stellt man sich auf kinderreiche Familien als künftige Bewohner ein: Ein Kinderspielplatz steht nämlich bereits zur Verfügung.

Dank solcher Überbauungen ist die Gemeinde Oberriet in den letzten Jahren stark gewachsen. Ende 2014 zählte die Gemeinde 8571 Einwohnerinnen und Einwohner. Ein Jahr zuvor waren es noch hundert weniger. Angenommen, das Wachstum ginge im selben Ausmass weiter, hätte die Gemeinde also in 15 Jahren Stadtgrösse erreicht.

Selbst wenn dem so wäre, ist wenig wahrscheinlich, dass man dann statt von der Gemeinde von der Stadt Oberriet spräche. Das Selbstverständnis in Oberriet, Eichenwies, Montlingen, Kriessern und Kobelwald als Dorfgemeinschaft ist nämlich ausgeprägt. Dass die Gemeinde trotz starker Gewerbe- und Industriebetriebe nach wie vor land- und forstwirtschaftlich geprägt ist, hat auch die Ortsnamenkommission mit der Benennung der Quartiererschliessungsstrassen in Eichenwies berücksichtigt: auf Raps-, Gersten-, Roggen-, Türggen-, Weizen- und Kornweg folgen Tannen-, Buchen-, Föhren- und Birkenstrasse und ähnliche mehr. (mt)

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