In 20 Jahren 10 000 Rheintaler mehr

Die Wohnbevölkerung ist im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr im oberen Rheintal um 383 (+1,3 Prozent) und im unteren Rheintal um 508 (+1,3 Prozent) Personen gewachsen. Auch in den Vorderländer Gemeinden nahm die Bevölkerung um 114 Personen (+0,7 Prozent) wieder leicht zu.

Susi Miara
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Die Bevölkerung ist 2014 im oberen und im unteren Rheintal prozentual gleich gewachsen. Im oberen Rheintal wohnten am 31. Dezember 2014 30 001 Personen, 383 oder 1,3 % mehr als noch vor einem Jahr. Der grösste Zuwachs wurde in Rüthi mit 73 Personen oder 3,4 % gezählt. In Oberriet wohnten 106 Personen mehr (+1,2 %), in Altstätten 155 (+1,4%), in Marbach 21 (+1 %) und in Rebstein 43 (+1 %). Eichberg zählte als einzige Gemeinde 15 Personen weniger (-1 %). Der Ausländeranteil hat zwar um 264 Personen zugenommen, liegt mit 6506 Personen prozentual um 0,3 % tiefer. Mit 30,7 Prozent hat Rebstein nach wie vor den grössten Ausländeranteil (1364 Personen). Ende 2013 stieg die Zahl der Katholiken von 16 730 auf 16 743 (+13), die der evangelischen Bevölkerung sank von 5523 auf 5486 (-37). 7772 Personen (+407) haben anderen Glauben.

Ende 2014 lebten zwischen Rheineck und Balgach 39 829 Personen (+508). Dies entspricht einem Wachstum von 1,3 Prozent. Einzig in Rheineck nahm die Zahl der Einwohner um 16 ab (-0,5 %), In Berneck wuchs die Wohnbevölkerung um 89 Personen (+2,3 %), in Au um 47 Personen (+0,6 %), in Widnau um 123 (+1,3 %) und in St. Margrethen um 95 (+1,7 %) Den höchsten Zuwachs kann Diepoldsau mit +160 Personen (+2,7 %) verbuchen. Der höchste Ausländeranteil wurde mit 45,4 Prozent in St. Margrethen gezählt, gefolgt von Au mit 35,5 Prozent und Rheineck mit 34,8 Prozent. Ende 2013 lebten im unteren Rheintal 18 598 Katholiken (+43), 8252 Evangelische (-92) und 12 979 Andersgläubige oder Konfessionslose (+557).

Die Wohnbevölkerung im Vorderland hat letztes Jahr leicht um 0,7 Prozent zugenommen. Ein Vergleich mit dem Jahr 1994 zeigt aber, dass bis heute 2,5 Prozent weniger Personen in Vorderländer Gemeinden wohnen als vor 20 Jahren. Ende 2014 lebten im Vorderland 15 385 Personen, 114 mehr als Ende 2013. In Oberegg wohnten 8 Personen mehr (+0,4 %), in Reute 16 mehr (+2,4 %), in Wald 22 mehr (+2,6 %), in Rehetobel 2 mehr (+0,1 %), in Heiden 58 mehr (+1,4 %), in Wolfhalden 23 mehr (+1,4 %), in Lutzenberg 2 mehr (+0,2 %). Nur in zwei Gemeinden, in Grub mit 9 Personen (-0,9 %) und Walzenhausen mit 8 Personen (-0,4 %), nahm die Bevölkerung leicht ab. Mit 15,9 Prozent liegt der Ausländeranteil in den Vorderländer Gemeinden am tiefsten. Im Oberrheintal sind es 20,8 Prozent, im Unterrheintal 30 Prozent.

In den letzten 20 Jahren ist Diepoldsau am stärksten gewachsen. Heute leben dort 35,6 % oder 1605 Personen mehr als vor 20 Jahren. Im oberen Rheintal liegt Marbach mit 31,3 % an der Spitze. Walzenhausen hat mit 282 oder (-12 %) den höchsten Bevölkerungsschwund.