Im Zentrum stand die Generation Y

Das siebte Mal lud die Raiffeisenbank Kriessern die Gewerbetreibenden zu einem informativen Stamm ein. Die Referate galten der Generation der jungen Berufsleute sowie der beruflichen Altersvorsorge.

Max Pflüger
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KRIESSERN. Der alljährliche Raiffeisen-Gwerblerstamm im Pfarreizentrum Kriessern gehört beinahe schon zu den lieben Traditionen im Dorf. Er gibt den Kriessner Gewerbetreibenden Gelegenheit, einmal den Blick vom Geschäftsalltag ab und anderen Gesichtspunkten sowie grösseren Zusammenhängen zuzuwenden.

Der Anlass ist immer gut besucht. Gestern Morgen folgten gegen sechzig Gewerbetreibende der Einladung der örtlichen Raiffeisenbank.

Die Generation Y führen

Daniel Beyeler von der Futurum Management GmbH gab zu diesem Thema auf witzige und leicht fassbare Weise Tips und Gedankenanstösse. Er zeigte auf, wie die Generation der jungen, 1982 bis 2000 und später geborenen Berufsleute aufgewachsen und von Handy und Internet geprägt wurden.

«Diese Leute sind wie Wein von höchster Qualität, der aber noch gepflegt sein will und reifen muss.» Das war die Quintessenz seiner Ausführungen.

Und wie diese Pflege aussehen könnte, umriss er mit den drei Stichworten «Feedback», «Förderung» und «Teamarbeit». Der Chef muss Coach sein und den jungen Fachleuten immer wieder Rückmeldungen über ihre Leistungen geben – sowohl positive Rückmeldungen als durchaus auch negative.

Abgeleitet sind diese Thesen einerseits von der Analyse verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten und Umfragen, als auch aus der Beobachtung von grundsätzlichen Erziehungselementen in Elternhaus und Schule der Jahrzehnte rund um die Jahrhundertwende.

Fragen zur Altersvorsorge

In einem zweiten Referat sprach Ranko Persic von der VorsorgePartner AG zum Thema «Optimierung der Vorsorge für KMUs.»

Die vorsorgerechtlichen und steuerrechtlichen Gesetzgebungen und Rahmenbedingungen sind sehr unübersichtlich und kompliziert. Der Redner führte die Gewerbetreibenden in einem halbstündigen Referat in drei Problemkreise ein: In die Anpassung der Vorsorge an die individuelle Situation der Betriebe und ihrer Arbeitnehmer, in die Kostenreduktion bei den Prämien sowie in die Steueroptimierung. Er zeigte auf, dass hier in den meisten KMUs noch viel eingespart werden könnte.