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Im Schulhaus gibt es keine Rauch- oder Feuermelder

Unter dem Titel «Hurra, die Schule brennt» im letzten Mitteilungsblatt der Gemeinde hat die örtliche Feuerwehr die Bevölkerung am Samstag zur Hauptübung beim Oberstufenzentrum eingeladen.

Das Schulhaus gegenüber der Rheinauhalle wurde eingenebelt, damit man unter realistischen Bedingungen arbeiten konnte. Dabei kam die Frage auf, wo sich die Brandmeldeanlage befinde. «Die existiert im Oberstufenzentrum nicht», sagte Pascal Zani, Kommandant der St. Margrether Feu­erwehr. Das sei übrigens auch in anderen Schulhäusern und öffentlichen Gebäuden in der Gemeinde der Fall.

Neben dieser «Besonderheit» wollte die St. Margrether Feuerwehr den Gästen etwas Besonderes bieten. «Normalerweise sehen die Leute den Einsatz der Feuerwehr bei einer Hauptübung nur von aussen. Dieses Mal können uns die Besucher bei der Arbeit im verrauchten Gebäude zusehen», sagte Pascal Zani, Kommandant der Feuerwehr St. Margrethen. Die Arbeit der etwa 50 Feuerwehrleute und der zehn Mitglieder des örtlichen Samaritervereins vor dem Schulhaus schien interessant genug zu sein. Jedenfalls verspürte keiner der rund 100 Gäste Lust, das Schulgebäude zu betreten.

Erschwerende Bedingungen bei der Rettung

Bei der Übung ging die Feuerwehr von einer Explosion in der Schreinerei im Untergeschoss und einer Ausbreitung des Feuers in den ersten Stock aus. Neben dem Retten und der Versorgung von 20 Verletzten galt es, den Brand zu löschen und das Haus vom Rauch zu befreien. Wie sich beim Einsatz zeigte, kann der Hubretter von der Vorderseite des Gebäudes nicht eingesetzt werden, weil für die Zufahrt Veloständer im Weg sind. So bekamen die Zaungäste Rettungseinsätze über drei Handschiebeleitern und den Haupteingang zu sehen. Während die einen Angehörigen der Feuerwehr (AdF) die Leitern stellten und in die Klassenzimmer einstiegen, begannen andere mit dem Aufbau des Brandschutzes. Die Verletzten – alle Oberstufenschüler – wurden im vor dem Haus eingerichteten Verbandsplatz versorgt. 20 Mitglieder des Samaritervereins, darunter zehn Helpis, hatten alle Hände voll zu tun, die teils Schwerverletzten zu versorgen. Nach etwa einer Stunde war die Arbeit getan. Einsatzleiter Martin Baumgartner, Übungsleiter Peter Künzler und Hilfsübungsleiter Manuel Ritz waren mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Auch die Offiziere und Zugführer bekamen beste Noten.

Kurt Latzer

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