Im «Ochsen» wird zum Halali geblasen

Wildsaison Start und erster Höhepunkt ist jeweils der Wild-Gourmetabend. Schon beim Blick auf das Menü lief den Gästen das Wasser im Mund zusammen.

Maya Seiler
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Traditionell wird die Speisekarte ab Mitte September durch Wildgerichte bereichert. Gourmets warten darauf, dass der Bernecker «Ochsen» zu «wine and dine» mit Wildspezialitäten einlädt.

Am Freitag, 9. September, war es wieder so weit: Spitzenkoch Peter Kast und seine Küchenmannschaft, aufs Beste sekundiert vom lokalen Weinbaubetrieb Schmid Wetli AG, demonstrierten höchste Kochkunst mit einem abwechslungsreichen Wildmenü.

Sommerliche Wildgerichte asiatischer Art

Wildbret aus regionaler Jagd dominierte die ersten sechs Gänge, die Folge erlesener Gerichte ging vom Hischmostbröckli über geräuchertes Wildschweinkarre, vom preisgekrönten Rehbratwürstli zum Junghirschrücken.

Da sich heuer die Hundstage bis weit in den September hinein ziehen, passte der innovative Gilde-Koch Peter Kast die Speisefolge den sommerlichen Temperaturen an. Er liess den traditionellen Wild-Pfeffer weg und setzte dafür das Thaicurry an Kokos-Sauce auf die Menükarte. Mit Hirschfiletstreifen zubereitet, ist dieses Gericht seit Jahren der absolute Hit auf der Wildkarte. Warum also nicht die Gäste am Wild-Gourmet mit dieser asiatischen Spezialität verwöhnen?

Beim Blick hinter die Kulissen demonstrierten Peter Kast und seine Crew den staunenden Zuschauern, wie ein perfekt gebratener Hirschrücken zubereitet wird. Dank den Tips vom Profi dürfen sich auch Hobby-Köchinnen und Köche an die Herausforderung wagen.

Die besten Stücke aus heimischer Jagd sind ab sofort in der Metzgerei erhältlich; selbstverständlich können sich die Kunden beim Kauf über die ideale Zubereitung beraten lassen.

Regionale Spitzenweine fein abgestimmt

Die von Mathias und Adrian Wetli präsentierten Weine bildeten das Tüpfchen auf dem i. Ein aromatischer Blauburgunder, zu Wild nach Thailänder Art, bewies, wie hervorragend einheimische Weine zur innovativen Gourmetküche passen. Ein Erlebnis besonderer Art war auch der Spitzenwein Sixtus Pinot Noir zur geschmorten Rehhaxe.

Wie immer begeisterte Markus Stähli die Gästeschar mit einzigartigen Wild-Fotos. Er verriet sogar einige der Geheimnisse, die hinter seinen hochstehenden Aufnahmen stecken. Applaus gab es auch für die Jagdhorn-Klänge von Stefan Hutter und Erwin Müller.