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«Ilija Ivic? Er ist noch so jung!»

Der FC St. Gallen ist die Traumdestination vieler Rheintaler Juniorenfussballer. Jeff Saibene, Trainer der ersten Mannschaft, über seine Schützlinge aus dieser Region und seine Präsenz auf Rheintaler Fussballplätzen.
Ilija Ivic – «Seine Zeit wird kommen, ganz bestimmt», sagt Trainer Saibene über den Balgacher. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Ilija Ivic – «Seine Zeit wird kommen, ganz bestimmt», sagt Trainer Saibene über den Balgacher. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Herr Saibene, der derzeit einzige Rheintaler Spieler mit Einsätzen in der ersten Mannschaft heisst Ilija Ivic. Er ist Innenverteidiger und spielte diese Saison viermal. Was fehlt ihm zum Durchbruch?

Jeff Saibene: Die Erfahrung. Und dazu kommt er nur durch Spielpraxis – im Moment ist das aber schwierig. Wir haben keine Verletzten und kaum Gesperrte in der Innenverteidigung. Neben ihm kämpfen mit Philippe Montandon, Stéphane Besle und Martin Stocklasa drei Routiniers um die zwei Plätze. Aber Ilija wird seinen Weg gehen, ich bin begeistert und überzeugt von ihm – auch was seine Persönlichkeit angeht.

Wie sehen Sie seine Entwicklung in den letzten Jahren?

Saibene: Letztes Jahr hat sich Ilija sehr schnell sehr gut entwickelt. Wie immer nach solchen Leistungssprüngen geht es nun darum, kontinuierlich auf hohem Niveau zu spielen.

Ein Leben als vierter Innenverteidiger kann nicht das Ende seiner Träume sein.

Saibene: Aber er ist doch noch so jung! Seine Zeit wird kommen, ganz bestimmt.

Als dritter Torwart erscheint zudem der Balgacher Ilija Kovacic auf der Spielerliste der ersten Mannschaft. Welche Rolle spielt er in Ihren Überlegungen?

Saibene: Im Moment spielt er im Nachwuchs und ist die erste Mannschaft mit zwei sehr guten Torhütern bestückt – Daniel Lopar und Marcel Herzog. Kovacic ist ein talentierter Goalie, aber er muss wie Ivic an sich arbeiten, er muss reifen, er muss besser kommunizieren auf dem Platz. Da hat er Defizite.

An Daniel Lopar wird Kovacic in den nächsten Jahren nicht vorbeikommen.

Saibene: Nein, keine Chance.

Welche anderen Rheintaler befinden sich auf Ihrem Radar? Etwa Nicolas Lüchinger aus Oberriet, Spieler beim U21-Team des FCSG?

Saibene: Ein sehr guter Verteidiger. Ich werde ihn ab Sommer immer mal wieder ins Training der ersten Mannschaft integrieren.

Onur-Cenk Cokicli aus Rebstein, ebenfalls Teil der U21?

Saibene: Er wurde leider zweimal wegen Kreuzbandverletzungen in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Ich hoffe, er kehrt gestärkt zurück.

Cokicli ist 21 Jahre alt, die Zeit drängt.

Saibene: Ja, er befindet sich in einem erdenklich schlechten Alter für schwere Verletzungen. Letzten Sommer trainierte er aber in der ersten Mannschaft mit, er war auf gutem Weg – dann kam die Verletzung.

Wie intensiv ist Ihr Verhältnis zu diesen Spielern?

Saibene: Das Profi-Kader umfasst 26 Spieler, da auch mit Juniorenspielern regelmässig Gespräche zu führen, ist zeitlich nicht immer einfach. In dem Bereich muss ich mich aber auch verbessern – mich zwingen, immer wieder mit ihnen zu reden.

Der FC St. Gallen ist die Traumdestination vieler Fussballtalente aus dieser Region. Schauen Sie sich ab und an auf Rheintaler Fussballplätzen nach Talenten um?

Saibene: Nein, dafür ist unsere Scouting-Abteilung zuständig. Mir fehlt dafür schlicht die Zeit.

Interview: Samuel Tanner

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