Igea in Sorge

Bauherrschaft und Coop-Leitung freuen sich: Der Spatenstich ist erfolgt, die Aussichten, den Laden im 2016 eröffnen zu können, stehen gut. Überhaupt alles prächtig? Nicht für die Fachgeschäfte im Städtli. Denn dem Altstätter Zentrum geht mit Coop ein sogenannter Anker-Mieter verloren.

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Bauherrschaft und Coop-Leitung freuen sich: Der Spatenstich ist erfolgt, die Aussichten, den Laden im 2016 eröffnen zu können, stehen gut. Überhaupt alles prächtig? Nicht für die Fachgeschäfte im Städtli. Denn dem Altstätter Zentrum geht mit Coop ein sogenannter Anker-Mieter verloren. Judith Schmidheiny, Co-Präsidentin der Interessengemeinschaft Einkaufen in Altstätten (Igea): «Jedes grosse Geschäft, das aus dem Zentrum wegzieht, ist für uns problematisch.» Sie und andere Ladenbetreiber befürchten, dass wegen des Umzugs von Coop noch weniger Leute ins Städtli kommen. Lieber hätte man es gehabt, wenn Coop wie einst geplant in die neue Freihof-Überbauung, am Rande der Altstadt also, eingezogen wäre. Coop interessierte sich einst für Verkaufsflächen in diesem Neubau. Weil sich aber das Projekt Freihof-Rathaus ein Jahr ums andere verzögerte, zog Coop 2011 die Fühler ein und winkte ab. Nachdem die Bauarbeiten begonnen hatten, hiess es bei Coop, dass der Freihof keine Alternative mehr war. Die Fläche wäre zu klein, meinte Markus Brunner von der Coop-Verkaufsregion Ostschweiz, vergangenen Februar. Den Igea-Mitgliedern bleibt nur zu hoffen, dass für die Freihof-Überbauung oder dem heutigen Coop-Standort auf der Breite ein neuer Anker-Mieter gefunden werden kann, der Frequenzen bringt und das Städtli belebt. (kla)