HUNDESPORT: Jugend und Hund bei «Rule»

Auf der Hundesportanlage Hirschensprung in Rüthi fand am Samstag für junge Hundeführer und ihre bellenden Lieblinge die «Rule»-Prüfung statt. 17 Teilnehmer sind mit ihren Hunden angetreten.

Gerhard Huber
Merken
Drucken
Teilen
Bei der «Rule»-Prüfung fand für die Hunde ein polysportiver Wettkampf auf dem Programm. (Bild: Ulrike Huber)

Bei der «Rule»-Prüfung fand für die Hunde ein polysportiver Wettkampf auf dem Programm. (Bild: Ulrike Huber)

HUNDESPORT. Mit wehenden Haaren und fliegenden Ohren setzt der Berner Sennenhund Eros über das Hindernis. Andrea Benz, seine junge Besitzerin, hat ihren besten Freund sehr gut geschult. Mit wachem Blick wartet Eros auf jedes Kommando, zeigt in bester Harmonie mit seiner Führerin, was er alles gelernt hat.

Nachwuchsprojekt-Prüfung

Im Rahmen des von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft lancierten Nachwuchsprojekts «Jugend und Hund» fand am Samstag auf der Hundesportanlage Hirschensprung in Rüthi eine sogenannte «Rule»-Prüfung statt.

Dabei sind 17 junge Leute unter 20 Jahren mit ihren Hunden zu einem polysportiven Wettkampf, bestehend aus Agility, Junior-Handling, Gehorsam und Theorie-Fragen angetreten. Die Teilnehmer wurden je nach Können und Erfahrung in drei verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt.

Schweizer Meisterschaft in Rüthi

«Es ist sehr erfreulich, dass heuer von den 17 teilnehmenden Teams gleich 13 in der höchsten Klasse teilnehmen dürfen», erklärt Prüfungsleiterin Nadine Leibundgut. «Sie haben so auch die Möglichkeit, sich an der Veranstaltung für die am 6. November auf unserer Anlage stattfindenden Schweizer Meisterschaft zu qualifizieren. Und wenn es heute noch nicht klappt, so stehen bis in den Frühherbst Qualifikationsmöglichkeiten zur Verfügung.»

Verständig und nervenstark

Es ist faszinierend, mit welcher Ruhe und ohne Hektik die jungen Menschen mit ihren vierbeinigen Freunden eine harmonische Einheit bilden. Wie die Bellos und Wuffis gehorsam auf ihre zweibeinigen Begleiter hören. Natürlich ist es da auch einfacher, wenn man einen ruhigen, verständigen und nervenstarken Hund in den Wettbewerb führen kann, wie etwa die Rheintalerin Andrea Benz ihren Berner Sennenhund oder Michelle Feusi aus Frauenfeld ihren Australian Shepherd namens Fellow.

Viel schwieriger ist es wohl, etwa einen lebendigen, sprunghaften und zu jeder Ablenkung bereiten Jack-Russell-Terrier durch die schwierigen Aufgaben zu führen, wie dies Melanie Singer mit Sugi versuchte.