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Huber nicht im Amt bestätigt

Der amtierende Gemeindepräsident Rolf Huber ist im ersten Wahlgang nicht bestätigt worden. Dennoch, sagt er, sei er mit dem Resultat sehr zufrieden.
Gert Bruderer

Zwar liegt Huber nach dem ersten Wahlgang deutlich vor seinen beiden Konkurrenten, das absolute Mehr hat er aber um 49 Stimmen verpasst. Mit den erreichten 1609 Stimmen hat Huber den SVP-Herausforderer Marcel Dietsche um 426 Stimmen distanziert, und sehr viel deutlicher zurück liegt die spät als wilde Kandidatin ins Rennen gestiegene Silvia Lenz, die wie Huber der FDP angehört. Rechnet man alle abgegebenen Stimmen, die nicht Huber bekam, zusammen (Dietsche, Lenz, Vereinzelte), so ergibt sich die Zahl von 1705.

Marcel Dietsche im zweiten Wahlgang dabei

Für Marcel Dietsche und die SVP-Parteileitung war am Wahlsonntag schon Mitte Nachmittag klar: Dietsche ist auch im zweiten Wahlgang dabei. Der Kriessner sagt, er sei sehr zufrieden mit seinem Ergebnis und fühle sich in seiner Einschätzung bestätigt: «Dass der amtierende Präsident das absolute Mehr verpasst hat, zeigt, dass bei der Mehrheit der Wählerschaft eine gewisse Unzufriedenheit über die Gemeindeführung besteht.» Dies sei umso deutlicher zum Ausdruck gekommen, als die Stimmbeteiligung mit fast 58 Prozent sehr hoch sei, sagt Dietsche.

Huber macht Job «gern und nicht so schlecht»

Rolf Huber sagt, er habe erwartet, dass ein zweiter Wahlgang nötig werde. Insofern sei er mit den «doch sehr vielen erhaltenen Stimmen» sehr zufrieden. Politik sei kein einfaches Pflaster und mit der Aufteilung der Stimmen, wie sie nun im ersten Wahlgang passiert sei, habe er rechnen müssen. Die etwas ketzerische Frage, ob er denn zum zweiten Wahlgang wieder antrete, bejaht Huber klar. Er mache seinen Job sehr gern und denke, er mache ihn «nicht so schlecht», sagt der Gemeindepräsident.

Ob Lenz ausscheidet, ist noch offen

Ob es im zweiten Wahlgang zu einem Zweikampf Huber – Dietsche kommt, ist vorerst offen. Denn noch steht nicht fest, ob Silvia Lenz nochmals antritt. Adrian Thurnherr vom siebenköpfigen Lenz-Komitee sagt, der Entscheid falle im Laufe der Woche.

Thurnherr und seinen Mitstreitern war vor allem wichtig, dass es zu einem zweiten Wahlgang kommt. Dieses Ziel haben sie erreicht, wenngleich das Abschneiden ihrer Kandidatin freilich nicht wirklich befriedigen kann. «Wir hatten schon etwas mehr erwartet», räumt Thurnherr ein. Die Variante, für den zweiten Wahlgang mit einer neuen Kraft anzutreten, schliesst er aber aus. Sollte Silvia Lenz nicht mehr dabei sein, wird die Gretchenfrage sein, wohin ihre Stimmen gehen – zu Dietsche oder zu Huber.

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