Huber löst Eggenberger ab

REBSTEIN. Der Rebsteiner Gemeindepräsident Andreas Eggenberger verzichtet auf sein FDP-Kantonsrats-Mandat. Nachrücken wird Rolf Huber, Gemeindepräsident, FDP, Oberriet.

René Schneider
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Ordentliche Kantonsratswahlen sind 2016. Bis dann sind alle Kantonsrätinnen und Kantonsräte gewählt. Tritt jemand während der Amtsdauer zurück, rutscht das Parteimitglied auf dem ersten Ersatzplatz nach, das an den Wahlen 2012 das beste Resultat der Nichtgewählten erzielte – sofern es nachrücken mag. Rolf Huber will. Seine Partei, die FDP Oberriet, gab gestern, Stunden nachdem Andreas Eggenberger seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, seinen Nachfolge-Entscheid bekannt.

Während fast 15 Jahren hat Andreas Eggenberger das Rheintal im Kantonsrat vertreten. Die November-Session wird seine letzte sein. Der FDP-Politiker und Rebsteiner Gemeindepräsident hat sich entschieden, «neuen Kräften Platz zu machen», wie er gestern schriftlich mitteilte.

Geschäfte, die das Gemeindewesen betrafen, waren für den Rebsteiner Gemeindepräsidenten von Amtes wegen von besonderer Bedeutung. Aufgrund seiner Vergangenheit als Unternehmer machte sich der gebürtige Hinterforster auch stets für die Wirtschaft, die Landwirtschaft sowie den Wald stark. Die Wählerinnen und Wähler honorierten bei Wahlen seine Leistungen mit Spitzenresultaten.

«Die Wahlresultate stärkten mich auf meinem Weg und gaben mir Kraft, politisch hartnäckig an den Rheintaler Themen zu bleiben und mehrheitsfähige Lösungen zu suchen», schreibt Eggenberger.

Er werde ab Januar sein politisches Schaffen auf die Gemeinde Rebstein und die regionale Zusammenarbeit beschränken.

«In unserer Gemeinde stehen verschiedene Projekte an. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte ich unsere Zukunft gestalten», schreibt Eggenberger.

Die FDP Oberriet empfiehlt als Ersatz Rolf Huber: «Als Vorstandsmitglied des Vereins St. Galler Rheintal wird er sicherlich die Anliegen der Region stark vertreten können. Rolf Huber vertritt die freisinnigen Anliegen kompetent und gradlinig.» Wichtige Anliegen werden Huber «die Stärkung der KMU, ein fortschrittliches Bildungswesen sowie eine Null-Toleranz bei Gewalt» sein.