Holzschlag von 700 Kubikmetern

Dem Vorstand der Äusseren Rhode Eichberg wurde gezeigt, wie heutzutage geholzt wird. Dabei sind nebst der Effizienz auch ökologische und naturfreundliche Arbeitsweisen wichtige Aspekte.

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Halten Ausschau nach guten Ideen: (v. l.) Esther Gächter, Eva Graf, Ursula Stadlmüller und Marco Kehl, die Organisatoren von «Lueg 's Städtli a 2». (Bild: Claudio Donati)

Halten Ausschau nach guten Ideen: (v. l.) Esther Gächter, Eva Graf, Ursula Stadlmüller und Marco Kehl, die Organisatoren von «Lueg 's Städtli a 2». (Bild: Claudio Donati)

EICHBERG. Im Gebiet Lattenwald (Alpbach) hat die Äussere Rhode Eichberg ein Holzschlag von rund 700 Kubikmetern an das Forstteam Haslen vergeben. Das Forstteam ist ein langjähriger Partner der Äusseren Rhode. Die Vorstandsmitglieder und das Forstteam trafen sich kürzlich an Ort und Stelle und liessen sich überzeugen, wie professionell auch in unwegsamem Gelände gearbeitet wird.

Grosser Maschinenpark

Benedikt Dörig vom Forstteam begrüsste alle Anwesenden und erläuterte kurz die Begebenheiten und den eingesetzten Maschinenpark. Herzstück der Anlage ist der Seilkran mit Motor und vier Seilwinden, der auf einem LKW-Anhänger fest montiert ist. Er wird, von einem Traktor gezogen, an geeignetem Ort im Wald aufgestellt und an umliegenden Bäumen verankert.

Am Tragseil ist eine Laufkatze aufgehängt, die ihrerseits eine kleine Winde enthält, die das Lastseil nachführt, damit es senkrecht ins Tobel abgelassen werden kann, wo die gefällten Bäume liegen.

Der rasende Woody

Es wurde gezeigt, wie stattliche Bäume samt Ästen zum Verarbeitungsplatz hoch gehievt werden. Mit dem auf einem Bagger montierten Prozessorkopf «Woody 60» wurden die Bäume in rasendem Tempo entastet und in die gewünschte Länge gesägt. Mit derselben Maschine wurden die Klötze fortlaufend, getrennt nach Qualität, auf den jeweiligen Stapeln deponiert. Die Überbleibsel, (Äste und Rinde) die früher als «Abfall» galten, werden heute gehäckselt und finden in dieser Form als Brennstoff ihre Wiederverwertung. Die Anforderungen an die heutige «Holzerei» haben sich wesentlich geändert. Nebst fachmännischer und speditiver Arbeitsweise sind ökologische und naturfreundliche Arbeitsweisen in den Mittelpunkt gerückt. So können heute Holzschläge in dieser Grössenordnung nur noch von professionell ausgerüsteten Unternehmungen nutzbringend ausgeführt werden. Und dazu gehört nicht nur das Fällen der Bäume, sondern auch der Abtransport, die Wiederverwertung, aber auch die Wiederinstandstellung des Arbeitsplatzes usw. Der Imbiss danach rundete die eindrückliche und interessante Vorführung ab. (WW)

Das Forstteam Haslen zeigte dem Vorstand der Äusseren Rhode Eichberg wie heutzutage geholzt wird. (Bild: pd)

Das Forstteam Haslen zeigte dem Vorstand der Äusseren Rhode Eichberg wie heutzutage geholzt wird. (Bild: pd)