Holzenergie Werdenberg ohne Präsident

EICHBERG. Der Verein Holzenergie Werdenberg und angrenzende Gebiete steht ohne Präsident da. Rolf Huber, Gemeindepräsident Oberriet, gab den Rücktritt. Bis zur HV stellte sich niemand für das Amt zur Verfügung.

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Rolf Huber hat die Vereinsleitung abgegeben. (Bild: Archiv/Kurt Latzer)

Rolf Huber hat die Vereinsleitung abgegeben. (Bild: Archiv/Kurt Latzer)

EICHBERG. Der Verein Holzenergie Werdenberg und angrenzende Gebiete steht ohne Präsident da. Rolf Huber, Gemeindepräsident Oberriet, gab den Rücktritt. Bis zur HV stellte sich niemand für das Amt zur Verfügung.

Hinterforster Betrieb besichtigt

Immer zum Schluss der Heizsaison treffen sich die Mitglieder der Holzenergie Werdenberg und angrenzende Gebiete zur Hauptversammlung. Dass dritte Mal hintereinander wurde vor der HV ein Betrieb eines Mitgliedes besichtigt. Dieses Jahr wurden die Teilnehmer von Michael Fenk von der Sägerei Fenk AG Hinterforst durch den Betrieb geführt. Der Familienbetrieb glaubt an die Zukunft und hat im letzten Jahr in die Optimierung der Abläufe und der Holzlagerung investiert. Anschliessend an die Besichtigung begrüsste Präsident Rolf Huber die Mitglieder im Restaurant Sonne, Eichberg. Wie gewohnt führte er zügig durch die statutarischen Traktanden.

Verein ohne Präsident

Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn ab. Rechnung und Budget wurden diskussionslos und einstimmig genehmigt. Aus dem Jahresprogramm musste eine Reise ins Südtirol mangels Beteiligung abgesagt werden. Im Herbst sind wieder zwei Feierabendveranstaltungen geplant. Nach vier Jahren im Amt hat der Präsident seinen Rücktritt bekannt gegeben. Es hätte also ein neuer Präsident gewählt werden müssen. Bis zur HV konnte aber keine Person für das Amt gewonnen werden.

Verein in Frage gestellt

Der Präsident stellt unter diesem Traktandum auch die Frage nach dem Sinn des Vereins, und wie weit es den Verein überhaupt noch brauche. Man war sich nach der Diskussion einig, dass der Verein nach wie vor eine Aufgabe in der Region wahrnehmen kann. Der Präsident merkte aber an, dass ein Verein nur funktionieren kann, wenn sich Mitglieder auch einbringen und sich Personen für den Vorstand finden lassen.

Wie immer waren die Diskussionen und Gespräche nach der Versammlung interessant und wurden mit einem gesponserten Apéro abgeschlossen. (pd)