Höchstmass an Einsatzbereitschaft

ALTSTÄTTEN. An der Hauptversammlung des Vereins Spitex RhyCare konnten zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt werden. Ein Vortrag bereicherte den zweiten Teil des Abends.

Rösli Zeller
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Die Geschäftsleitung Andrea Abad (v. l.), Sonja Kölbener und Patrizia Hasler; neu im Vorstand Priska Gräzer und rechts von Präsident Michael Schöbi Silvia Baumgartner; die zurückgetretenen Agnes Moning, Seraina Gschwend und Annelise Hoch. (Bild: rz)

Die Geschäftsleitung Andrea Abad (v. l.), Sonja Kölbener und Patrizia Hasler; neu im Vorstand Priska Gräzer und rechts von Präsident Michael Schöbi Silvia Baumgartner; die zurückgetretenen Agnes Moning, Seraina Gschwend und Annelise Hoch. (Bild: rz)

ALTSTÄTTEN. Zahlreiche Mitglieder fanden sich zur HV im evangelischen Kirchgemeindehaus ein. Eine stimmungsvolle Einführungsmusik bot der junge Saxophonist Lars Frei. Mit Abschluss des Vereinsjahrs könne der Verein Spitex RhyCare auf acht Jahre Tätigkeit seit der Fusion der Krankenpflegevereine zurückblicken, informierte Präsident Michael Schöbi.

Aktuell teilen sich 31 Pflegefachfrauen 16,2 Vollzeitstellen. Zusammen mit drei Auszubildenden und zwei Verwaltungsangestellten stellen sie die spitalexterne Pflege zu Hause sicher. «Gute Pflege zu Hause jenen anbieten, die sie nötig haben», ist unsere Aufgabe, so der Präsident.

Steigende Pflegebedürfnisse

Dass die Pflegebedürfnisse anhaltend stark sind, beweisen folgende Zahlen: 33 520 Stunden wurden für die Bevölkerung erbracht, 264 Patientinnen und Patienten wurden betreut. 34 313 Besuche zu Hause fanden an 365 Tagen statt. In bis zwölf Touren täglich werden rund 95 Einsätze geleistet.

«Die Bewältigung einer derartigen Fülle von Behandlungen erfordert ein Höchstmass an Einsatz von unserem Team, aber auch namhafte finanzielle Mittel», so Schöbi. Der Vorstand schätze sich glücklich, über engagierte und aufgeschlossene Mitarbeiterinnen in der Pflege zu verfügen.

Qualitätssicherung

Im letzten Jahr stand der Erwerb der Kompetenz «Wundmanagement» auf dem Plan. Die Behandlungspflege erfolge damit nicht nur medizinisch fachgerecht, sondern neu auch mit einer Steigerung der Lebensqualität für die Patienten. Die Pflegefachfrau Barbara Oesch bildete sich zur Wundmanagerin aus und erarbeitete ein «Wundkonzept-Handbuch». Zum zweiten Mal wurde eine Patientenumfrage zu den erbrachten Dienstleistungen durchgeführt. Die anonyme Erhebung habe gute bis sehr gute Beurteilungen ergeben. Diese Umfrage werde in regelmässigen Intervallen auch künftig erhoben, versicherte Schöbi.

Rechnung und Wahlen

Die Rechnung weist einen Aufwand von gut 2,1 Millionen Franken auf. Durch einen positiven Rechnungsabschluss ergibt sich für die Gemeinden ein Minderbedarf bei der Unterstützung. Der Mitgliederbeitrag wird bei zwanzig Franken belassen. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Agnes Moning, Lüchingen, und Annelise Hoch, Marbach, sowie Seraina Gschwend, Rebstein, demissionierten. Ihre Arbeit würdigte der Präsident.

Als Nachfolgerinnen konnten Priska Gräzer, Marbach, und Silvia Baumgartner, Lüchingen, gewählt werden. Rebstein ist nach wie vor mit dem Vizepräsidenten Alex Hautle im Vorstand vertreten.

Im Anschluss an die HV sprach die Ärztin Daniella Bachmann zum Thema «Wenn das Skelett altert – Arthrosen und degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule». Bei einem gesponserten Apéro fand ein gemütlicher Ausklang statt.

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