Hochwasserschutz Tobelbach

Drucken
Teilen

Altstätten Der Stadtrat nimmt zum Projekt Tobelbach folgendermassen Stellung: In verschiedenen Leserbriefen zum Hochwasserschutzprojekt Tobelbach wurde dazu aufgerufen, den Investitionskredit abzulehnen und das Geschäft zur Neuprojektierung an den Stadtrat zurückzugeben. Die Dimensionierung der erforderlichen Geschiebe-, Holz- und Abflusskapazitäten basiert auf detaillierten Studien, die die zu erfüllenden Kriterien eines durch Bund und Kanton subventionsfähigen Projektes aufzeigen. Das erforderliche Ausmass des Geschiebe- und Holzrückhalts wie auch die Abmessungen der Sperren sind damit weitgehend vorgegeben. Entsprechend könnte man bei einer erneuten Projektierung die Ausmasse der Bauwerke gegenüber dem heutigen Projekt kaum massgeblich reduzieren. Auch wurde eine sinnvolle Positionierung der Bauwerke eingehend analysiert, sodass auch diesbezüglich der Handlungsspielraum eingeschränkt ist.

Die alten Bauwerke genügen nicht mehr

Der Stadtrat ist sich der Bedeutung des Waldparks als Nah­erholungsgebiet für die Altstät­terinnen und Altstätter bewusst. Er wird im Rahmen der Mög­lichkeiten bei der Realisierung des Hochwasserschutzprojektes Rücksicht darauf nehmen. Zweifellos wird sich der Waldpark im Bereich des Tobelbachs durch die Realisierung des Hochwasserschutzprojektes verändern. Trotz Aufforstung wird es einige Zeit brauchen, bis die Natur wieder Überhand gewinnt. Hochwasserschutzprojekte sind für Generationen. So stammen die ersten Verbauungen aus Stein und Holz am Tobelbach aus dem Jahr 1896. Diese wurden Mitte des letzten Jahrhunderts saniert. Heute genügen diese Bauwerke einem adäquaten Hochwasserschutz nicht mehr. Aus Sicht des Stadtrates ist es deshalb angezeigt, den Hochwasserschutz am Tobelbach nach- haltig zu erhöhen. Deshalb empfiehlt er der Stimmbevölkerung die Annahme des Investitionskredits an der Urnenabstimmung vom 21. Mai 2017.

Rieder ist neu auf dem Bauamt

Rüthi Der Gemeinderat teilt mit, dass Albert Hollenstein, Plona, Anfang Jahr sein Anstellungsverhältnis gekündigt hat und per 30. April offiziell aus den Diensten der Politischen Gemeinde Rüthi ausgeschieden ist. Er hat am 1. Mai bei der Marquart AG, Oberriet, eine neue Herausforderung angenommen. Die Stelle wurde öffentlich zur Bewerbung ausgeschrieben. Aus den 47 eingegangenen Bewerbungen hat der Gemeinderat Jürgen Rieder, Rüthi, als neuen Bauamtsmitarbeiter und Gemeindeklärwerkmeister-Stv. gewählt. Der Stellenantritt erfolgt am 1. Juni 2017. Jürgen Rieder ist ausgebildeter Holzbearbeiter. Nach der Lehrzeit war er mehrere Jahre als Schreiner tätig und wechselte dann ins Transportgewerbe. Zuletzt war er während 15 Jahren auf selbst­ständiger Basis als Lastwagenführer tätig. Bereits heute heisst der Gemeinderat Jürgen Rie­- der als neuen Mitarbeiter willkommen. (gk)

Aktuelle Nachrichten