Hochklassiges Spiel endet remis

Der Knüller der ersten Runde der 3. Liga hielt, was er versprach: Das ereignisreiche Duell zwischen Rheineck und Rebstein endete 2:2 unentschieden. Ein Resultat, mit dem die Platzherren eher zufrieden sein werden als die Gäste.

Remo Zollinger
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Rebsteins Captain Roger Gmünder gewinnt den Zweikampf mit dem am Boden liegenden Verteidiger Stefan Schlegel, das Spiel zwischen Rheineck und Rebstein endete allerdings unentschieden. (Bild: Remo Zollinger)

Rebsteins Captain Roger Gmünder gewinnt den Zweikampf mit dem am Boden liegenden Verteidiger Stefan Schlegel, das Spiel zwischen Rheineck und Rebstein endete allerdings unentschieden. (Bild: Remo Zollinger)

Fussball. Spiele zwischen dem FC Rheineck und dem FC Rebstein sind stets eine hart umkämpfte Sache. Die letzten vier Begegnungen endeten Remis, am Samstag reihte sich ein fünftes Spiel in diese Serie ein. Erneut lieferten sich die beiden Teams einen harten Abnützungskampf, wobei auch spielerische Elemente nicht zu kurz kamen. Der FC Rebstein hatte dabei insgesamt deutlich mehr vom Spiel, während Rheineck insbesondere die Startphase gehörte.

Rheineck startet forsch

Dabei betrieb die Städtli-Elf in der Startphase einen erheblichen Aufwand, um zu Chancen zu kommen. Die erste besass Vujinovic, der einen Seitenwechsel von Lamorte direkt abnahm und neben das Gehäuse setzte. Nur eine Minute später kamen auch die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit, nach Vorbereitung von Tomasic und Bastah köpfelte Gmünder in Torhüter Aulettas Arme.

Das Spiel bot schon von Beginn an viel Tempo und Torchancen, so auch wenig später, als Riad Krizevac aus bester Position verzog. Auf der Gegenseite waren es Bastah und Gmünder, die scheiterten. Doch just als die Gäste das Spiel in den Griff zu bekommen schienen, ging Rheineck in Führung: Skenderovic setzte sich im Strafraum durch und traf mit einem Hammer in die kurze hohe Ecke zum 1:0.

Die Gäste konnten auf diesen Schock aber reagieren und glichen sechs Minuten später aus. Nach einem Querpass kam es in der Mitte zu einem Zusammenstoss zwischen Torhüter Auletta und Stürmer Lüchinger, Rico Köppel profitierte davon und glich zum 1:1 aus. Vor der Pause besass der starke Rebsteiner Flügel eine weitere Chance, diesmal blieb der Torhüter aber Sieger. Nach der Pause gehörte Rebstein die erste Chance: Bastah bediente Lüchinger, der seinen Schuss abgewehrt sah. Rheineck hatte nun nur noch wenig vom Spiel, war aber hin und wieder gefährlich: So auch in der 55.

Minute, als Riad Krizevac alleine loszog, von Rebsteins Schranz aber noch entscheidend gestört werden konnte. Ansonsten hatten die Gäste das Spiel im Griff, besassen vor allem im Mittelfeld, das von der hervorragenden Achse Köppel – Tomasic – Bastah angeführt wurde, ein deutliches Übergewicht.

Zwei Tore gegen Ende

So war es auch keine Überraschung, dass sie in der 77.

Minute in Führung gehen konnten: Bastah setzte sich unwiderstehlich durch und bediente Gmünder, der nicht lange fackelte und aus kurzer Distanz das verdiente 2:1 für Rebstein erzielte. Dies liess Rheineck nun nicht auf sich sitzen: Zunächst zwang Vujinovic Rebsteins Federer zu einer Glanzparade, danach fiel der Ausgleich aber doch noch, als zwei Minuten vor Spielende Riad Krizevac per Kopf zum 2:2 traf.

Ein Remis, das für die Platzherren etwas schmeichelhaft erscheint, während man sich in Rebstein über das späte Gegentor ärgert.

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