Hoch und Tief zum Saisonstart

Im Derby gegen Diepoldsau gab es für Faustball Widnau nichts zu holen. Am Samstag setzten sich die Widnauer zu Hause mit einem 3:1-Sieg gegen Jona durch, kassierten dann aber gegen Hallenmeister Oberentfelden ein 0:3-Niederlage.

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Der Routinier Juliano Fontoura (am Ball) ist in dieser Saison für das junge Widnauer Team eine Schlüsselfigur, da er viel Verantwortung übernimmt. (Bild: mk)

Der Routinier Juliano Fontoura (am Ball) ist in dieser Saison für das junge Widnauer Team eine Schlüsselfigur, da er viel Verantwortung übernimmt. (Bild: mk)

Die Ausgangslage für Faustball Widnau war ungewiss, da die Mannschaft einen grossen Umbruch hinter sich hat. Da sie bisher auf Vorbereitungsturniere verzichteten, war eine Einschätzung vor der Saison eher schwierig.

Im Derby gegen Diepoldsau klar unterlegen

Schon im ersten Spiel machte sich die geringere Vorbereitung auf die Saison bemerkbar. Gegen Diepoldsau, das schon zwei Turniere bestritten hat, war man von Beginn weg unterlegen. In den ersten beiden Durchgängen musste man dem Gegner Punkt um Punkt überlassen. Erst im dritten Satz fing sich das Widnauer Team und fand ins Spiel. Dank mehrerer kleiner Punkteserien ging dieser Durchgang klar an Widnau. Doch schon einige Minuten später diktierte Diepoldsau wieder das Spielgeschehen und beendete die Partie mit einem abermals deutlichen Satzgewinn. Positiv für die Widnauer: Die jungen Spieler in der Defensive haben bewiesen, dass sie auf dem Nationalliga-Niveau bestehen können.

Engagierteres Spiel gegen Jona

Vor heimischem Publikum lief es dem jungen Widnauer Team am Sonntag bedeutend besser als tags zuvor. Dies, obwohl die Rheintaler gegen Jona den ersten Durchgang aufgrund unnötiger Eigenfehler aus der Hand gaben. Danach dominierten die Widnauer den Gegner aus dem oberen Zürcherland mit drei Sätzen in Serie. Jona klassiert sich damit ohne Zähler auf dem Tabellenende hinter Widnau. Dieser Sieg könnte also in der Endabrechnung wesentlich sein.

Unnötiges Tief zum Abschluss

Zum Abschluss des Spieltages trafen die Widnauer auf den amtierenden Hallenmeister aus Oberentfelden. Nach einem langen Tag in der Sporthalle schien die Luft beim Heimteam raus zu sein. Die Widnauer brauchten mehr als zwei Sätze, um sich ins verbissen geführte Spiel zu kämpfen.

Beim Zwischenstand von 0:2 in Sätzen konnten die Rheintaler im dritten Durchgang nochmals zulegen und zwangen den Gegner in die Verlängerung. In mehreren langen Ballwechseln fehlte den Widnauern am Ende das Glück, um dieses Spiel zu drehen. Mit 13:11 entschieden die Aargauer die Partie verdient für sich. Für Widnau bleibt nach dem ersten Spielwochenende die Einsicht, dass mit konzentriertem Spiel in dieser Saison viel möglich ist. Allerdings nur unter der Bedingung, dass das Team konstanter wird. (mk)