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HINTERFORST: Möglichst viele sollen profitieren

Präsident Ernst Gschwend erklärte in seinem Jahresbericht der Rhode Hinterforst, die kürzlich ihre Jahresversammlung abhielt, «Ziel ist, dass möglichst viele von der Rhode profitieren».
René Jann
Die Rhodsbürger sind hoch konzentriert bei der Sache. (Bild: René Jann)

Die Rhodsbürger sind hoch konzentriert bei der Sache. (Bild: René Jann)

Insgesamt 269 stimmberechtigte Rhodsbürgerinnen und Rhodsbürger hiessen am Donnerstagabend im Restaurant Hirschen, Hinterforst, die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018 diskussionslos und ohne eine Ge­genstimme gut und sprachen der Rhodsverwaltung ihr Vertrauen aus.

Die Alphütte ist beliebt

Wie Ernst Gschwend in seinem Rückblick aufs vergangene Jahr aufzeigte, können Dorfvereine und wohltätige Institutionen immer wieder auf kleinere finanzielle Unterstützungsbeiträge zählen. Die umgebaute Alphütte Schwarzweid werde von der Ortsbürgerschaft und verschiedenen Personengruppen und Vereinen bereits rege für verschiedenste Anlässe gemietet.

«Der Umbau des Trattstalls in einen Laufstall ist erfolgreich abgeschlossen worden. Mit Baukosten von 50948 Franken ist das Budget nicht überschritten worden», sagte Gschwend. Der Umbau habe sich bereits bestens bewährt. Der Arbeitsaufwand für die Alphirten sei wesentlich verringert worden. Die Alp Schwarzweid sei am 1. April bestossen worden. Gesamthaft hätten bis am 12. Oktober 8996 Sömmerungstage verrechnet werden können.

Gschwend weiter: «Der Rhodsverwaltung ist es ein grosses Bedürfnis, Gallus Kobler und Ueli Schiess für die Betreuung der Tiere und die nachhaltige Pflege der Weiden zu danken. Ebenso gebührt Hüttenwart Walter Freund und seiner Ehefrau Bernarda ein grosser Dank für ihr Engagement.»

Über 1000 Kubikmeter Holz verkauft

Mit besonderer Freude konnte Gschwend den neuen Revierförster Simon Zürcher im Kreis der Rhodsbürgerschaft begrüssen. Als Nachfolger von Werner Zogg habe er sich bestens eingebracht. Ein wohlgemeintes Dankeschön galt auch den Bewohnern des Altstätter Durchgangsheims, die sich bei Aufräumarbeiten im Wald nützlich gemacht hatten. 2017 sind gesamthaft 660 Ku­bikmeter Nutz-, 90 Kubikmeter Brennholz und 274 Kubikmeter Hackschnitzel verkauft worden, was einen Erlös von 46768 Franken ergibt.

Mit Verlust abgeschlossen

Wie die Geschäftsprüfungs­kommission festgestellt hatte, schliesst die Jahresrechnung mit einer Bilanzsumme von 950589 mit einem Verlust von 29865 Franken ab. Für 2018 wird ein Verlust von 9960 Franken vor­gesehen. Agnes Zünd ging als Kassierin näher auf die Jahres­rechnung ein und stellte dabei fest, dass sich das Finanzvermögen gegenüber dem Vorjahr um 47423 auf 529219 Franken reduziert habe. Gleichzeitig habe sich das Fremdkapital um 5241 auf 7417 Franken erhöht.

Die Ursache liege im Umbau des Trattstalls für 50948 Franken, erklärte Zünd. Bei den Geldanlagen habe sich die Fondsan­lage bei der Raiffeisenbank mit einem Gewinn von 4316 Franken bezahlt gemacht. Eine gute Kapitalanlage seien aber auch die Anteilscheine vom Haus Blumenfeld in Altstätten.

Kein Spielraum mehr für Investitionen

Agnes Zünd gab zu verstehen, dass im Moment für weitere Investitionen kein Spielraum mehr bestehe. Das Eigenkapital ist mit 723097 Franken unverändert geblieben. Bei der Verwaltungsrechnung liegen die Kosten von 16469 Franken im budgetierten Rahmen. Im Bereich Kultur und Freizeit ist mit 6960 ein Kostenanstieg von 3913 Franken festzustellen, begründet unter anderem in der einmaligen Spende zugunsten der Orgel in der Kirche Hinterforst. Positiv aufgefallen, so Zünd, sei die Budgetunterschreitung für den Strassenunterhalt an der Oberrüti von 3676, der Gewinn von 14881 im Bereich Volkswirtschaft und der Ertragsüberschuss von 21158 Franken bei der Landwirtschaft. «Die Forstwirtschaft hat jedoch einen Verlust von 5653 Franken einfahren müssen, weil das Holz weniger als erwartet eingebracht hat», erläuterte die Kassierin.

Wichtige Termine

In der allgemeinen Umfrage wies der Präsident der Rhode Hinterforst darauf hin, dass am 31. März zum «Gmoawärch» aufgerufen werde. Am 8. Juli finde der Familientag statt. Bereits am 3. April wird wieder auf die Alp aufgefahren. Seitens der Bäuerinnenvereinigung wurde für den Zustupf an die Tagung in Eichberg gedankt. Dann wurde die Versammlung mit gemütlichem Beisammensein abgeschlossen, gekrönt von einem schmackhaften Znacht, zubereitet und serviert von «Hirschen»-Team.

René Jann

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