Heldsbergler gründen eine Lokalbank

Die Theatergruppe Heldsberg trotzt der Bankenkrise. In der ersten Märzwoche laden die Heldsbergler zur Gaunerkomödie «Ätsch, jetzt gründet mer ä Bank» ein. Witzige Unterhaltung ist garantiert.

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ST. MARGRETHEN. Mit ihren humorvollen und realitätsnahen Bühnenstücken ist die Theatergruppe Heldsberg über das Rheintal hinaus bekannt. Im März startet ein neues Stück, das die Bankenkrise aus einer anderen Sicht zeigt. Und wie es sich für eine ordentliche Finanz- und Bankenkrise gehört, geht es drunter und drüber. Die Proben laufen auf Hochtouren.

Adi und Kurt (Attilio Dalessandro und Yves Müller), zwei Kleinganoven, haben die Nase gestrichen voll, wegen kleineren Betrügereien, Einbrüchen und Diebstählen immer wieder festgenommen zu werden. Etwas Grosses muss es deshalb sein, was den beiden für die Zukunft ein sorgenfreies Leben ermöglichen soll. Kurt ist eine kleine Bank aufgefallen, die das ideale Ziel für einen Überfall zu sein scheint.

Kurt hat dort noch nie einen Polizeiwagen oder einen Wachtdienst gesehen. Als die beiden Gauner schliesslich in das Gebäude eindringen, werden sie arg enttäuscht: Die Bank ist seit längerem geschlossen. Mehr als ein paar leere Akten und einen verwaisten Bankschalter finden Kurt und Adi nicht. Als sie das Gebäude niedergeschlagen wieder verlassen wollen, kommt Oma von Stähli (Christine Zahni) zur Tür herein, um ihnen ihre Ersparnisse anzuvertrauen. Adi und Kurt erkennen sehr schnell, dass sich in der heutigen Zeit mit der Gründung einer Bank mehr und risikoloser Geld verdienen lässt als mit einem Überfall. Dass es dabei turbulent zugeht, lässt sich denken. Und da beide keine Ahnung vom Bankgewerbe haben, überlassen sie alle wichtigen Entscheidungen ihrem Goldfisch Hugo, der in seinem Glas immer präsent ist. Die Schauspieler um Regisseur Rolf Hanselmann stecken in den letzten Proben. Das Lampen- beziehungsweise Ganovenfieber steigt. Die Premiere findet am 2. März statt. Tickets gibt es bei der Raiffeisenbank St. Margrethen oder unter www.heldsberg-theater.ch. (pd)

Spieldaten: Samstag, 2. März, 20 Uhr, Premieren-Buffet um 18 Uhr; Sonntag, 3. März, 17 Uhr; Mittwoch, 6. März, 19.30 Uhr; Freitag, 8. März, 19.30 Uhr; Samstag, 9. März, 20 Uhr; Sonntag 10. März, 17 Uhr (Dernière).