Heimspiele zum Auftakt

Nach der langen Vorbereitung gilt es für die beiden 3.-Liga-Teams von Rheno ernst. Am Samstag starten sie in der Kanti-Halle in Heerbrugg mit Heimspielen in die Saison.

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Auch diese Saison darf man sich auf spannende Drittliga-Duelle freuen. Hier versucht Tania Desio, mit einer Finte den gegnerischen Block zu düpieren. Alexandra Biello (2) und Michèle Denier sichern ab. (Bild: PD)

Auch diese Saison darf man sich auf spannende Drittliga-Duelle freuen. Hier versucht Tania Desio, mit einer Finte den gegnerischen Block zu düpieren. Alexandra Biello (2) und Michèle Denier sichern ab. (Bild: PD)

Die Fanionteams von Rheno Volleyball blicken auf eine äusserst erfolgreiche Saison 2017/18 zurück. Nun geht es darum, diese zu bestätigen. Die Frauen (3. Liga) erreichten im Vorjahr den zweiten Rang und mussten sich erst im Aufstiegsplayoff dem VBC Wil geschlagen geben. Die Männer dominierten die 4. Liga eindrücklich und schafften den sofortigen Wiederaufstieg problemlos.

Die Frauen starten mit einem wahren Klassiker

Gleich zu einer echten Standortbestimmung kommen die Frauen. Mit Audax Amriswil erwarten die Rheintalerinnen einen starken Gegner. Die Teams liefern sich nun schon seit Jahren hart umkämpfte Duelle. Im Vorjahr entschied Rheno beide Partien mit 3:2 für sich. Da Rheno in dieser Saison mit deutlich kleinerem Kader antreten muss, scheinen die Thurgauerinnen in der Favoritenrolle.

Nach einem Jahr Abwesenheit melden sich am Samstag die Rheno-Herren in der 3. Liga zurück. Das Team wurde im Vergleich zu 2017/18 stark verjüngt. Da eine Gruppe von routinierteren Spielern entschieden hat, ab dieser Saison im «Zwei» mitzumischen, wurde das Team mit Spielern aus dem Nachwuchs vervollständigt. Die Mannschaft hat die erste Prüfung bereits hinter sich: Beim Cupspiel gegen das Zweitliga-Team von Audax Amriswil, verstärkt mit zwei ehemaligen Nationalliga-A-Ausländern von Volley Amriswil, unterlag es zwar deutlich, die Rheno-Spieler konnten aber phasenweise zeigen, dass sie für die kommende Saison bereit sind.

Der Gegner der Männer ist schwer einzuschätzen

Neben den altbekannten Teams aus Wittenbach, Goldach, Arbon und St. Gallen warten in der Gruppe auch unbekannte Teams wie der Gegner vom Samstag aus Amriswil. Da die Thurgauer eine beispiellose Nachwuchsarbeit leisten, spielen in den Regionalliga-Teams immer wieder sehr junge Talente, von denen viele später den Sprung in die Nationalliga schaffen.

Dadurch gibt es aber auch viele Wechsel im Kader, und die Teams sind schwer einzuschätzen. Da auch sie in dieser Saison noch kein Spiel bestritten haben, ist im Vorhinein noch kein Favorit auszumachen.

Im dritten Spiel des Tages treffen die Junioren U23, ebenfalls um 16 Uhr, auf Smash Winterthur II. Die Rheintaler liegen zurzeit an der Tabellenspitze und sind drauf und dran, den Aufstieg in die erste Stärkeklasse zu realisieren. Ein Sieg gegen Winterthur würde sie diesem Ziel noch um ein Stück näher bringen. (ms)