Heimerfolg gegen Schlusslicht

3. Liga: Die Rheno-Damen gewannen vergangenen Donnerstag gegen den STV St. Gallen zu Hause alle drei Sätze.

Manfred Simon
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Yvonne Scherrer (9) kommt ohne Block zum Angriff. (Bild: ms)

Yvonne Scherrer (9) kommt ohne Block zum Angriff. (Bild: ms)

VOLLEYBALL. Keine allzu hohe Hürde musste Rheno gegen den STV St. Gallen meistern. Die St. Gallerinnen waren gezwungen, auf die neue Saison hin praktisch das komplette Kader zu ersetzen. Man merkte, dass da noch viel Arbeit auf den St. Galler Trainer wartet. Rheno zeigte zwar erneut keine Meisterleistung, konnte sich aber in den wichtigen Phasen doch so steigern, dass der deutliche Erfolg nie in Gefahr stand.

Rasch konnte man erkennen, dass das grösste Risiko für die Rheintalerinnen wohl im eigenen Spielverhalten liegen würde. Rheno übernahm sofort das Spieldiktat, vor allem am Netz, und im Zusammenspiel zeigten die Gäste viele Unsicherheiten. Da sich Rheno in der Anfangsphase den Luxus von gleich drei Servicefehlern leistete, blieb der Punktestand aber lange ausgeglichen, ehe die Rheintalerinnen mit einem Zwischenspurt alles klar machten.

Auch die beiden folgenden Sätze waren meist eine deutliche Sache für die Heerbruggerinnen. Nur wenn Rheno begann unkonzentriert zu werden, witterten die Gäste etwas Morgenluft. So im zweiten Satz, als Rheno mit fünf Einfehlern in Serie den St. Galler Ausgleich zum 8:8 ermöglichte, oder im dritten Durchgang, als die Einheimischen beim Stand von 10:2 den Satz wohl schon entschieden wähnten und den Gegner nochmals auf 13:11 herankommen liessen. Am hohen Erfolg gegen St. Gallen für Rheno sollten aber auch diese Schwächephasen nichts mehr ändern.

Für die kommenden Aufgaben muss sich Rheno aber sicher markant steigern.