Heiden rechnet mit Minus: Der Steuerfuss der Gemeinde bleibt unverändert – trotz eines Aufwandüberschusses und des Sparpakets

Der Gemeinderat Heiden präsentiert den Voranschlag 2021 mit einem Aufwandüberschuss von rund 1,1 Millionen Franken. Dank Entlastungsmassnahmen bleibt der Steuerfuss der Gemeinde für das Jahr 2021 trotz Corona bei 3,7 Einheiten.

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Obwohl die Gemeinde Heiden sparen muss, bleibt der Steuerfuss unverändert.

Obwohl die Gemeinde Heiden sparen muss, bleibt der Steuerfuss unverändert.

Bild: David Scarano

(gk) Der Voranschlag rechnet gemäss Mitteilung mit einem Aufwand von 27,3 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 26,2 Millionen Franken. Zusätzlich sind Nettoinvestitionen in der Höhe von rund 9,9 Millio­nen Franken vorgesehen. Der Steuerfuss soll gemäss Mitteilung unverändert bei 3,7 Einheiten belassen werden. Zusammen mit dem Voranschlag 2021 wird zudem erstmalig der Aufgaben- und Finanzplan (AFP) präsentiert.

Eine gedruckte Version des Voranschlags wird den Stimmberechtigten Anfang November als Abstimmungsedikt zusammen mit dem Abstimmungsmaterial zugestellt. Die Details zum Voranschlag sowie zum erstmals erstellten AFP sind dem Bericht «Voranschlag 2021 und Aufgaben- und Finanzplan 2022– 2024» zu entnehmen, der ebenfalls Anfang November auf der Website der Gemeinde Heiden aufgeschaltet wird.

Voranschlag 2021 genehmigt

Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2021 (Erfolgsrechnung und Investitionsrechnung) genehmigt und zuhanden der Urnenabstimmung vom 29. November verabschiedet. Die öffentliche Orientierungsveranstaltung findet am Dienstag, 10.November, um 19.30 Uhr im Kursaal Heiden statt.

Anlässlich der Orientierungsversammlung wird der Gemeinderat auch über die erwarteten finanziellen Auswirkungen von Covid-19 und die im Rahmen des Entlastungsprogramms 2021 getroffenen Massnahmen für eine Entlastung des Haushalts informieren.