HEIDEN: Jan Keim neu im FDP-Vorstand

Die FDP-Ortspartei wählte an ihrer Hauptversammlung mit Jan Keim ein neues Vorstandsmitglied und präsentierte das Aktionsprogramm für das laufende Jahr.

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Jan Keim aus Heiden wurde einstimmig in den Vorstand der FDP-Ortspartei gewählt. (Bild: pd)

Jan Keim aus Heiden wurde einstimmig in den Vorstand der FDP-Ortspartei gewählt. (Bild: pd)

An der Hauptversammlung der FDP-Ortspartei Heiden am vergangenen Donnerstag haben sich 16 Mitglieder eingefunden. Es standen Neuwahlen im Vorstand an und die Versammlung diskutierte die bevorstehenden Wahlen vom 19. März.

Jörg Lutz, Präsident der FDP Heiden, verwies in seinem Jahresbericht 2016 auf die Situation beim Spital Heiden, ein Thema, das die Ortspartei noch länger beschäftigen wird. Er erinnerte an die vorbildliche und gelungene vorübergehende Aufnahme von Flüchtlingen in Heiden und an die engagierte Arbeit des Vorstandes, die die Ortspartei (mit 35 Mitgliedern und acht Sympathisanten) zur stärksten Partei in Heiden ausbauen konnte.

Neuwahlen im Vorstand und Diskussion zum Leitbild

Die Versammlung wählte einstimmig Jan Keim als Ersatz für Ralf Nussmüller in den Vor-stand. Jan Keim ist in Heiden ­aufgewachsen, er ist Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen ­Appenzell Ausserrhoden und studiert an der Fachhochschule St. Gallen Wirtschaft (International Management). Als Delegierte der FDP AR wählte die Versammlung Brigitte Gerber-Schrag. Der Präsident stellte ausserdem das Leitbild der Gemeinde Heiden zur Diskussion. Die Anregungen aus der Versammlung wird der Vorstand in seine Arbeit aufnehmen und das Leitbild im Laufe des Jahres 2017 erneut thematisieren. Die FDP Heiden wird am 19. August wiederum einen öffentlichen Sommeranlass durchführen.

Für die Gemeinderatswahlen in Heiden stehen zwei Kandidaten zur Verfügung. Hans-Peter Häderli (parteiunabhängig, Lesegesellschaft Bissau) stellte sich der Versammlung vor und erläuterte seine Motivation für die Kandidatur. Die FDP Heiden hatte am 16. Februar Jörg Lutz (Präsident FDP Heiden) für die Wahl in den Gemeinderat nominiert. Er verfügt über die fachliche und politische Erfahrung, Sozialkompetenz und Führungserfahrung für dieses Amt. Ausserdem lässt ihm sein Arbeitgeber die nötige Freiheit für die Erfüllung dieses politischen Engagements. Er führt die FDP Heiden motivierend und äusserst pflichtbewusst, so das Fazit der Versammlung. Die FDP Heiden unterstützt die Wahl von Dölf Biasotto in den Regierungsrat, weil er nicht nur für das frei werdende Departement Bau und Volkswirtschaft die ideale Besetzung ist und die nötigen Fähigkeiten mitbringt.

Der neu zu besetzende Kantonsratssitz soll an Gallus Pfister gehen. Als Gemeindepräsident kann er sich besser in die be­vorstehenden Debatten im Kantonsrat einbringen, insbesondere beim neuen Spitalverbundsgesetz.

Politische Positionierung, aber keine Parteidoktrin

Die Versammlung diskutierte intensiv über die politische Situation in den Vorderländer Gemeinden und die Bedeutung, sich als Region Vorderland Gehör zu verschaffen. Thematisiert wurden das zu verbessernde politische Engagement der Bevölkerung, der Stellenwert einer Parteizugehörigkeit und die damit verbundene Positionierung bezüglich der politischen Gesinnung. Die Bevölkerung hätte eine bessere Entscheidungsgrundlage, wenn sich Kandidaten und Kandidatinnen für politischen Ämter klarer politisch positionieren würden. Dies gilt auf kommunaler wie auch kantonaler Ebene.

Die FDP Heiden steht für liberale Werte wie Freiheit und Selbstverantwortung, aber auch Gemeinsinn. Man pflegt eine offene Gesprächskultur und fördert kontroverse Diskussionen.

Wer sich konstruktiv kritisch einbringen möchte, der findet in der FDP Heiden eine politische Heimat – davon ist die Partei überzeugt. (pd)