HEIDEN: Die drei «Matterhörner» werden saniert

Die drei spitzgiebeligen Häuser im hinteren Werd erregten 1953 einiges Aufsehen und schon bald wurde das eigenwillige Gebäudetrio mit dem Spitznamen «Matterhörner» bedacht.

Peter Eggenberger
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Die 64 Jahre alten «Matterhörner» sind dank des stetigen Unterhalts in gutem Zustand, und auch jetzt werden wieder umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. (Bild: Peter Eggenberger)

Die 64 Jahre alten «Matterhörner» sind dank des stetigen Unterhalts in gutem Zustand, und auch jetzt werden wieder umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. (Bild: Peter Eggenberger)

Derzeit werden an den drei ­markanten Häusern Renovationsarbeiten ausgeführt, die der Überbauung zu neuem Glanz ­verhelfen werden.

Bauherrschaft damals und auch heutige Trägerschaft der drei Häuser mit total zwölf Wohnungen ist die Wohnbau-Genossenschaft PTT.

Geplant wurde die Überbauung vom renommierten Architekten Otto Glaus (1914 bis 1996), dessen Handschrift auch das Hotel Heiden und den Kursaal prägen.

Bauland-Quadratmeterpreis von gut sechs Franken

Initianten der Genossenschaft waren in den 1950er-Jahren Postverwalter Walter Stricker, Willi Graf und Ernst Rohner (beide ­waren als Postauto-Chauffeure und Mechaniker tätig). Die zwölf Wohnungen wurden an Angestellte der damaligen PTT vermietet. Das benötigte Bauland konnte zum Preis von 6.50 Franken pro Quadratmeter erworben werden, und die Baukosten wurden mit knapp 400000 Franken ausgewiesen.

Auch heute noch sehr beliebt

Die preisgünstigen, zentral und doch ruhig gelegenen Wohnungen erfreuten sich immer noch grosser Beliebtheit. «Daran hat sich auch heute nichts geändert», freut sich Barbara Roth-Inauen als Präsidentin der Genossenschaft. «Viele Mieter der Wohnungen sind Pensionierte und Aktive der Postbetriebe. Heute gehören aber auch Nicht-Postangestellte zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der Häuser.»

Peter Eggenberger