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HEERBRUGG: Von Rossini zu Hits und Swing

Am frühen Sonntagabend erfreuten die Ensembles Woody-Mix und Flauteenies sowie Schülerinnen und Schüler der Rheintaler Musikschulen in der evangelischen Kirche mit herrlicher Flötenmusik.
Max Pflüger
Begeisterter Applaus für Flötenlehrerin Esther Rutishauser und ihre grossen und kleinen Schülerinnen und Schüler. (Bild: Max Pflüger)

Begeisterter Applaus für Flötenlehrerin Esther Rutishauser und ihre grossen und kleinen Schülerinnen und Schüler. (Bild: Max Pflüger)

Max Pflüger

Das Sommerkonzert der Musikschule Unterrheintal ist in dieser Form schon zur Tradition geworden. Dazu lud die initiative Blockflötenlehrerin Esther Rutishauser ein. Zusammen mit vielen Schülerinnen und Schülern, aber auch mit einigen älteren Musikerinnen und Musikern hat sie wiederum ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm mit leichten klassischen Melodien und swingenden Hits aus dem vergangenen Jahrhundert ein-studiert.

Gleich zu Beginn offerierte die Formation Woody Mix einen der Höhepunkte des Konzerts: «La Gazza Ladra» – «Die diebische Elster».

Unterstützt von Piano, Violine, Bass und Klavier sowie verschiedenen weiteren Blasinstrumenten gelang es dem grossen Blockflötenchor, die Rossini-Ouvertüre kraftvoll und musikalisch überzeugend zu interpretieren. Die zahlreichen Blockflöten verleihen dieser Formation eine ganz besondere und bemerkenswerte Klangfarbe, etwas einschmeichelnd Weiches.

Mit einem bunten Strauss kürzerer Melodien begeisterten in der Folge Woody Mix, die Flauteenies sowie Schülerensembles mit nur zwei oder gar nur einem Ausbildungsjahr im Rucksack sowie eine Altflötistengruppe die Zuhörer. Ob Country Dance oder der «Titanic»-Song, ein Medley von Themen aus dem Soundtrack von «Jurassic Park», ob alte Gassenhauer wie «Oh, du lieber Augustin» oder «Glühwürmchen, Glühwürmchen glimmere», das Publikum freute sich über all die tollen Melodien, die die Kinder sauber und mit viel Engagement vortrugen. Ein besonders Plus erspielten sich natürlich die Jüngsten.

Reizvoll war die Inszenierung von «Zwei Jodler» durch die Altflötisten. In kleinen Gruppen spielten sie im ganzen Raum verteilt und auf der Empore. Sie erzielten so eine dreidimensionale Wirkung. Die jodelnden Flötenklänge wurden gleichsam von den als Felsformationen wirkenden Kirchenwänden scheinbar als Echos zurückgeworfen.

Mit den beiden letzten Stücken «Boogie Woogie Bugle Boy» und «Rock Around The Saints» wurde das Woody-Mix-Orchester zur Big Band. Und Esther Ru­tishauser mutierte von der Diri­gentin zur Bandleaderin und swingte auf ihrem Podium beschwingt mit.

Mit einem riesigen Applaus bedankte sich das Publikum dafür und für die unterhaltsame Stunde. Die Ausführenden ihrerseits gewährten die verlangte Zugabe gerne und blieben mit dem Musical-Song «Hello Dolly», der längst zum Jazz-Standard gehört, bei modernen Rhythmen und kamen damit gleich noch einmal gut an.

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