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HEERBRUGG: Vom Zivilisten zum Feuerwehrler

Im dreitägigen Grundkurs der Feuerwehrverbände Unterrheintal und Rheintal erhalten die Aspirantinnen und Aspiranten das Rüstzeug für den sicheren Umgang mit Feuer.
Benjamin Schmid
Die künftigen Feuerwehrleute lernen im Grundkurs, mit welchen Mitteln Feuer bekämpft werden können. (Bild: Benjamin Schmid)

Die künftigen Feuerwehrleute lernen im Grundkurs, mit welchen Mitteln Feuer bekämpft werden können. (Bild: Benjamin Schmid)

Benjamin Schmid

Immer Anfang Jahr organisieren die Feuerwehrverbände Unterrheintal und Rheintal einen gemeinsamen Grundkurs für Neueingeteilte. Vom 15. Februar bis 17. Februar werden die 50 Teilnehmenden, wovon vier Frauen sind, in das Handwerk der Feuerwehr eingeführt. Die angehenden Feuerwehrleute lernen den Umgang mit den Atemschutzmasken ebenso wie die Handhabung der verschiedenen Leitern, die in Ernstfällen zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus nimmt die Erste Hilfe einen gewichtigen Stellenwert in der Grundausbildung ein. Schliesslich müssen die Aspirantinnen und Aspiranten in Zukunft nicht nur auf sich selbst aufpassen, sondern sie kümmern sich auch um das Wohlergehen der Bevölkerung. Dazu gehören die Stabilisation und Lagerung von Patienten ebenso wie Wiederbelebungsmassnahmen und die richtige Verwendung von Defibrillatoren.

Richtig löschen will gelernt sein

Nebst der Versorgung von Verletzten steht das richtige An­wenden verschiedener auf die Gefahrensituation abgestimmter Löschtechniken im Vordergrund der Ausbildung. Mit dem Einsatz von einfachen Geräten wie Handfeuerlöscher, Löschdecke oder Eimerspritzen lassen sich grössere Brände und damit teure Schäden verhindern. Kommen Löschdecken vorwiegend bei Pfannen-, Fritteusen- und allgemeinen Ölbränden zum Einsatz, beschränkt sich der Gebrauch von Wasserschläuchen vorwiegend auf Brände mit festen Stoffen wie Holz, Papier oder Textilien. Je nach Handfeuerlöscher können herkömmliche Brände, Gas- und Flüssigkeitsbrände oder Elektrobrände gelöscht werden.

Wenige Vorgaben für den Grundkurs

Um den Grundkurs der Feuerwehr zu absolvieren, muss eine Person 18 Jahre alt sein. Nationalität oder Beruf spielen dabei keine Rolle. «Je nach Fähigkeiten und Begabungen werden die Feuerwehrleute eingesetzt», sagte Kurskommandantin Corinne Epple. Entscheidend sei der Wille, die Ausbildung abschliessen zu wollen, und die Motivation, die gelernte Theorie im Alltag anzuwenden. Ausserdem, so die Kurskommandantin, brauche es ein wenig Mut und ein grosses Interesse am Feuer und dessen Bekämpfung. «Aus Zivilisten machen wir in drei Tagen Feuerwehrleute», sagte Corinne Epple, die gemeinsam mit Walter Seglias, technischer Leiter, die Grundausbildung leitet. Daher sei das Kursprogramm durchgetaktet und vollgepackt.

Im Alltag sei die Feuerwehr mit verschiedenen Gefahren konfrontiert, die nur mit motivierten und gut ausgebildeten Personen entschärft werden können.

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