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HEERBRUGG: «Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen»

Den ersten Infoanlass zur Photovoltaik-Aktion zum Fixpreis besuchten an die 250 Interessierte. In der Aula der Kantonsschule gaben Fachpersonen Inputs zur Photovoltaik (PV) und beantworteten Fragen.
Andrea C. Plüss
Der Apéro im Anschluss an den PV-Informationsanlass bot Gelegenheit, mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. (Bild: pd)

Der Apéro im Anschluss an den PV-Informationsanlass bot Gelegenheit, mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. (Bild: pd)

Im April und Mai können Photovoltaik-Anlagen zum Fixpreis bezogen werden. Zwölf Firmen wirken bei der Aktion mit, die die Fachgruppe Energie unter Leitung von Präsident Christian Sepin zusammen mit der Energieagentur St. Gallen lanciert hat.

Die hohe Teilnehmerzahl hat Ihre Erwartungen übertroffen, sagen Sie. Wie war die Veranstaltung denn strukturiert?

Christian Sepin: Ich habe unser Anliegen, durch eine eigene PV-Anlage mehr sauberen Strom zu erzeugen und selbst zu verbrauchen, dargelegt. Philipp Egger, Geschäftsführer der Energieagentur St. Gallen, informierte allgemein über Photovoltaik und der zuständige Projektleiter Patrick Steiner erläuterte die PV-Aktion im Einzelnen.

Die Besucherinnen und Besucher konnten auch Fragen stellen. Was war von besonderem Interesse?

Es interessierte zum Beispiel sehr, ob eine PV-Anlage mit dem Ortsbildschutz vereinbar sei. Auf einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude kann natürlich keine PV-Anlage installiert werden. Mehrere Teilnehmer hatten sich wohl bereits ein wenig mit der Materie befasst und stellten Fragen, die individuelle Sonderwünsche bei der PV-Anlage oder der Installation betrafen.

Können denn Sonderwünsche umgesetzt werden?

Ja. Wer Sonderwünsche hat, kann diese mit den teilnehmenden Firmen besprechen. Das wird vermutlich mehr kosten. Zwölf Installationsbetriebe nehmen an der Aktion teil und sind mit Mitarbeitern am Anlass vertreten gewesen. Beim Apéro bestand Gelegenheit, mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen.

Wurden Fragen zur Aktion generell gestellt?

Von einigen wurde die Befürchtung geäussert, die Firmen kämen eventuell nicht nach, alle georderten PV-Anlagen bis Jahresfrist zu installieren. Man sollte aber getrost davon ausgehen, dass die Firmen alles daran setzen werden, die Aufträge zeitgerecht auszuführen.

Kam das Thema der Rentabilität zur Sprache?

Je höher der Eigenverbrauch, desto besser die Rentabilität. Interessant war in diesem Zusammenhang die Frage aus dem Plenum, ob man selbst erzeugte Energie dem Nachbarn verkaufen könne.

Und? Kann man dem Nachbarn Strom von der eigenen PV-Anlage verkaufen?

Ja, man kann! Durch das neue Energiegesetz ist das möglich. Es können sogenannte Verbrauchergruppen gebildet werden. Wer PV- Strom an den Nachbarn verkauft, steigert seinen Eigenverbrauch und damit die Rendite der eigenen Anlage.

Was muss man tun, wenn man eine Aktions-Anlage bestellen will?

Wer Interesse hat, setzt sich einfach mit einem der Anbieter in Verbindung.

Andrea C. Plüss

Weitere Infoanlässe: Oberriet: Heute, 7. März, 19.30 Uhr im Werkhofsaal, Staatsstrasse 181. Rebstein: 8. März, 19.30 Uhr im ri.nova. Teilnehmende Firmen unter: www.rheintal.com.

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