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HEERBRUGG: Positives Ergebnis für Rhenusana

An der Generalversammlung des Vereins Rhenusana konnte die Rheintaler Krankenkasse ein positives Ergebnis präsentieren. Erstmals seit drei Jahren wurde wieder ein Gewinn ausgewiesen.
Gerhard Huber
Ex-"10vpr10"-Moderator Walter Eggenberger besucht einmal jährlich Nordkorea. (Bild: Ulrike Huber)

Ex-"10vpr10"-Moderator Walter Eggenberger besucht einmal jährlich Nordkorea. (Bild: Ulrike Huber)

Gerhard Huber

Die diesjährige Generalversamm- lung der Rhenusana wartete mit einer Rekordbeteiligung auf. 308 Versicherte liessen es sich nicht nehmen, mehr über die Geschäftsentwicklung «ihrer» Krankenversicherung zu erfahren. Und durften viele positive Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. Präsident Christof Steger durfte berichten, dass mit dem Ergebnis 2016 ein gutes neues Fundament für die Zukunft gelegt und die personelle Situation konsolidiert werden konnte.

Die finanzielle Lage sei deutlich stabilisiert worden, was es voraussichtlich erlauben werde, die Prämien für 2018 nur un- terdurchschnittlich anzupassen. «Auf der Strecke geblieben, und dies ist ein Wermutstropfen, ist die Mitgliederentwicklung», erläuterte Präsident Steger weiter, «der Stand der Mitglieder ist von 9846 leicht auf 9435 gesunken. Wir wollen auf einen moderaten Wachstumspfad zurückkehren und den Bestand künftig um 100 bis 300 Mitglieder pro Jahr erhöhen.»

Eine Reihe interessanter Fakten und Zahlen präsentierte Geschäftsführer Guido Mitterer, der erst sei Anfang 2016 im Amt ist. Nach drei Jahren Verlust durfte wieder ein Gewinn von etwas über zwei Millionen Franken ausgewiesen werden.

Die Rhenusana habe wieder sehr niedrige Verwaltungskosten aufzuweisen: «Von 100 Franken an Prämienzahlung für die obligatorische Versicherung gehen nur 4,46 %, also 4.46 Franken an die Verwaltungskosten. Der Rest von über 95 Franken steht für die Bezahlung von Leistungen zur Verfügung.» Bei einem sogenannten «Solvenztest», den das Bundesamt für Gesundheit bei allen Krankenkassen durchgeführt habe, habe Rhenusana mit einer Solvenzquote 157,6 % besser als die meisten anderen, meist viel grösseren Krankenkassen abgeschlossen. «Für Sie bedeutet dies, dass wir eine sehr sichere Krankenkasse sind. Wir wären auch in extremen Krisensituationen, z. B. einer Pandemie, sehr gut in der Lage, alle Ihre Rechnungen zu bezahlen.»

Beim Prämienvergleich mit den anderen Krankenkassen liege die Rheintaler Krankenkasse bei der obligatorischen Versicherung jeweils im vorderen Mittelfeld. Kein Wunder, dass angesichts der positiven Entwicklung die Rechnung für 2016 mit nur einer Enthaltung, aber ohne Gegenstimmen bewilligt wurde.

Präsident Christof Steger nutzte die Gelegenheit der Generalversammlung, um Arthur Philipp zu seinem 25-Jahr-Jubiläum als Mitglied des Vorstands von Rhenusana zu ehren.

In Nordkorea gibt es keine Krankenversicherung

Nach der Versammlung hielt der frühere «10vor10»-Nachrichtenmoderator und «Zeigefinger der Nation», Walter Eggenberger, einen Vortrag über Nordkorea, von Ex-Präsident George W. Bush einst als eines der Länder der «Achse des Bösen» bezeichnet. Eggenberger reist seit den Neunzigerjahren immer wieder nach Nordkorea und berichtete über das harte Leben in dieser stalinistischen Diktatur, vergass aber nicht, auf kleine und kleinste Fortschritte hinzuweisen.

Was denn die Verbindung zwischen der Rhenusana und Nordkorea sei? «Nordkorea ist das einzige Land ohne Krankenversicherung.»

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