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HEERBRUGG: Gemeinde prüft Fussgängersicherheit

Der Engpass in der Brändlistrasse soll Schulkinder schützen. Zweifel, ob er wirkt, sind angebracht. Der Fussweg wird regelmässig als Fahrbahn benützt. Die Gemeinde Au prüft, ob sie eingreifen soll.
Die Brändlistrasse ist beim Sportplatz der Primarschule stark verengt. Zwei Autos kommen nicht aneinander vorbei. Der Engpass wird von vielen Fahrern über das Trottoir umgangen. (Bild: Monika von der Linden)

Die Brändlistrasse ist beim Sportplatz der Primarschule stark verengt. Zwei Autos kommen nicht aneinander vorbei. Der Engpass wird von vielen Fahrern über das Trottoir umgangen. (Bild: Monika von der Linden)

Ein Sportplatz, ein Primarschulhaus, ein Kindergarten und die Kantonsschule liegen entlang der Brändlistrasse. Ausserdem führt der Schulweg vieler Kinder der Heilpädagogischen Schule durch die Quartierstrasse. Ein Verkehrszeichen «Schulweg» und das Tempolimit 40 ermahnen die Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit. Entlang des Sportplatzes ist ausserdem die Fahrbahn verengt.

Randstein ist im Engpass abgesenkt

Zwei Personenwagen können nicht kreuzen und stehen sich schnell einmal gegenüber. Weil der Randstein des Trottoirs nicht erhöht ist, weichen viele Lenker über den Fussweg aus.

Die Reporterin wollte eine solche Situation im Bild festhalten und wartete einige Minuten erfolglos. Als sie wieder mit dem Auto zur Redaktion fuhr, erblickte sie die verpasste Gelegenheit im Rückspiegel.

Als man die Strasse baute, war Gemeinderatsschreiber Marcel Fürer noch nicht im Amt. ­Vermutlich habe man den Randstein absichtlich gesenkt, weil die Einengung über eine recht lange Strecke reiche, sagt er. Dadurch sei das Trottoir befahrbar, vorausgesetzt, auf ihm ist kein Fussgänger unterwegs.

Weil Eltern ihre Sprösslinge immer häufiger mit dem «Taxi»in den Kindergarten und die Schule bringen, wird es zu Schulbeginn oder -ende zusätzlich eng auf der Strasse. Wo gerade Platz ist, stellt man sein Auto ab und lässt sein Kind aus- und einsteigen. Oft beachtet man nicht, dass gerade dann viele Kinder auch zu Fuss unterwegs sind. Ist durch diese Gepflogenheiten die Sicherheit der Schulkinder noch gewährleistet? Die Gemeinde Au wird in Absprache mit der angrenzenden Gemeinde Berneck und der Verkehrspolizei klären, ob Massnahmen auf Höhe des Sportplatzes nötig und möglich sind. Anlass ist die bereits begonnene Sanierung des Abschnitts zwischen Gmündstrasse und Karl-Völkerstrasse. Eine Erhöhung der Randsteine beim Engpass werde es wohl nicht geben, sagt Marcel Fürer, weil an diesem Strassenabschnitt nicht gebaut wird.

Unabhängig von baulichen Eingriffen oder Absperrungen erinnert Marcel Fürer daran, dass der motorisierte Verkehr grundsätzlich nicht aufs Trottoir gehört. «Die Verkehrsregeln dienen der Sicherheit der Kinder.»

Monika von der Linden

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