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HEERBRUGG: Freud und Leid an der HV

An der Hauptversammlung von Pro Heerbrugg stand neben einem Blick ins Archiv auch die Wahl des «Heerbrügglers des Jahres» auf dem Programm.

Der Männerchor Heerbrugg, verstärkt mit Sängern des Männerchors Au Berneck, eröffnete den Abend. Die rund 70 Besucherinnen und Besucher durften mit «Oh mein Papa» schon eine Kostprobe aus dem Repertoire für das kantonale Sängerfest im Juni hören. Nach dem Abend­essen leitete Markus Waser, Präsident von Pro Heerbrugg, zum offiziellen Teil über. Mit viel Spannung wird die Wahl des «Heerbrügglers des Jahres» stets erwartet: Wer wird den handgefertigten Blumentopf mit Widmung bekommen? Nur der Vorstand Pro Heerbrugg weiss jeweils schon im Herbst, auf wen die Wahl fällt. Leider konnte dieses Jahr der «Heerbrüggler des Jahres» diese Ehrung nicht mehr selber entgegennehmen. Max Baumberger, oder einfach «de Max vo de Cafeteria», war gewählt worden. Sein Tod vor rund einer Woche und seine Ehrung an der HV zeigten wieder einmal, wie nahe Freud und Leid zusammenliegen können. Susanne Indermauer gelang es in ihrer Laudatio wunderbar, die Brücke von Ehrung zu Nachruf zu spannen. «de Max», Schalk im Nacken und Professionalität im Handwerk, so werden die Heerbrüggler Max Baumberger in Erinnerung behalten.

Im vergangenen Jahr verlor Heerbrugg gleich drei «Heerbrüggler des Jahres». Mit einer weiteren Schweigeminute wurden Rosmarie Furgler, Aldo Zäch und Felix Benz still verabschiedet. Würdig gelang es Präsident Markus Waser, von diesen emotionalen Momenten wieder auf eine sachliche Ebene zu wechseln. Und so konnten die Traktanden im üblichen Rahmen abgearbeitet werden. Sehr geschätzt wird immer auch die Tatsache, dass der Gemeindepräsident Christian Sepin an der HV teilnimmt und in klaren Worten von aktuellen oder zukünftigen Projekten in Heerbrugg und Au erzählt.

Vom Nichts zum urbanen Zentrum der Region

Der zweite Teil der HV gehörte ganz Heerbrugg, und Walter Schedler. Nach zwanzig Jahren akribischer Sammelarbeit über alles, was in und um Heerbrugg geschieht, übergibt Walter Schedler das Amt des Archivars an Stefan Rohner. Speziell für die HV war Walter Schedler noch einmal tief in das Archiv eingetaucht und präsentierte Bilder, die Heerbruggs Wandel von einem Bahnhof im Nirgendwo bis zum heutigen urbanen Zentrum zeigten. Mit viel Wissen und interessanten Anekdoten führte Walter Schedler vom Einst ins Jetzt oder vom Heute ins Damals. Gebannt hörte das Publikum zu und reges Flüstern mit dem Nachbarn zeigte, dass sich manch einer noch an die alten Gebäude von Heerbrugg erinnerte. (pd)

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