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HEERBRUGG: Flötentöne im Dreivierteltakt

Zum ersten Mal hatte die bisherige «Musikschule Unteres Rheintal» unter neuem Namen «Musik im Zentrum» zum Neujahrskonzert geladen. Schüler jeden Alters zeigten in der evangelischen Kirche ihr Können.
Die «Flauteenies» am Werk, die zusammen mit «The Woody Mix» Walzermelodien präsentierten. (Bild: Ulrike Huber)

Die «Flauteenies» am Werk, die zusammen mit «The Woody Mix» Walzermelodien präsentierten. (Bild: Ulrike Huber)

«Zum vierzigjährigen Bestehen unserer Musikschule Mittleres Rheintal haben wir uns mit einem neuen Namen und einem neuen Logo selbst belohnt», stellte Musikschulleiter Roland Stillhard eingangs des Neujahrskonzertes fest, «die neue Bezeichnung unserer Schule lautet ‹Musik im Zentrum›. Denn die Musik soll im Mittelpunkt all dessen stehen, was wir tun.» Und so war es auch an diesem Konzertabend, an dem Schüler und Lehrkräfte in verschiedenen Formationen ihre Begabung und ihr Können zeigten.

Flötenmusik stand im Mittelpunkt des Konzerts

Im Mittelpunkt stand diesmal die Flötenmusik. Faszinierend, was mit der Blockflöte, diesem oftmals belächelten und bereits seit dem Frühbarock und der Renaissance gebräuchlichen Instrument, alles möglich ist. Das zeigten vor allem auch die drei Solisten Giulia de Lucia, Mevlana Arsiani und Dominik Grünewald, die bei einem «Potpourri Surprise» ihre Fingerfertigkeit auf diesem zur Gruppe der Längsflöten gehörenden Holzblasinstrument demonstrieren konnten.

Die Flöte ist aber auch das typische Anfängerinstrument. So verwunderte es nicht, dass die Jüngsten im Alter von fünf bis acht Jahren als Gruppe «Flötenschüler/-innen» ihren Musikwerkzeugen bei einfachen Me­lodien wie dem Volkslied «Kuckuck» die richtigen Töne ent­- locken konnten. Einfach entzückend auch die Auftritte der «Flauteenies» im Alter ab acht Jahren, die mit grosser Ernsthaftigkeit und Konzentration, aber stets auch mit einem Strahlen im Gesicht richtig schöne Musik vorgetragen haben. Dabei war vor allem Walzer angesagt, der zusammen mit dem Orchester «The Woody Mix» vorgetragen wur­-de. Da störten auch einige wenige eingestreute Fehlflötentöne nicht. Vielmehr hörte es sich dann an, als ob ein lustiges, widerspenstiges Vögelchen im Wald sich aus dem grossen Vogelkonzert hervorheben würde.

Walzermelodien mit Klangfülle gespielt

Die Formation «The Woody Mix» unter der engagierten künstlerischen Leitung von Esther Rutishauser setzte sich – wie sollte es an diesem Abend anders sein – aus vielen Flöten und anderen Blasinstrumenten wie Oboen und auch einem kleinen Streichregister, Tasten- und Schlaginstrumenten zusammen. Mit einer gediegenen Klangfülle wurden hauptsächlich Walzermelodien gespielt. Ob Franz Lehars «Gold und Silber», Leroy Andersons «Waltzing Cat», dem «Krapfenwaldl» von Johann Strauss (Sohn) oder dem vielgehörten «Wien bleibt Wien» von Johann Schrammel – dem Dreivierteltakt konnte man als Zuhörer an diesem Abend nicht entgehen.

Wunderbare Musik, die sich im ewigen Rhythmus der in Wahrheit nur wenig blauen Donau in Ohren, Hirn und Herz einschmeichelte. Den Zuhörern hat es an diesem Abend jedenfalls gefallen. Sie dankten den Musikeleven mit herzlichem Applaus.

Gerhard Huber

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