HEERBRUGG: Da, wo sich viel bewegt

Am Freitag, 29. September, öffnet die Dawo Werkschau und Herbst-Expo auf der Allmend zum ersten Mal ihre Tore. Organisatoren und Aussteller haben eine attraktive und vielseitige Ausstellung vorbereitet.

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Die Zeltstadt der Dawo ist immer besser erkennbar. (Bild: Kurt Latzer)

Die Zeltstadt der Dawo ist immer besser erkennbar. (Bild: Kurt Latzer)

Am Wochenende öffnet die erste Dawo Werkschau und Herbst-Expo die Tore in der eigens erbauten Zeltstadt in Heerbrugg. Geboten wird vieles: Imposante und er­eignisreiche Präsentationen der Handwerker, eine Modeschau mit Live-Musik, die Berufsschau für Jugendliche oder ein Oldtimer-Corso. Die Veranstalter erwarten von Freitag, 29. September, bis Sonntag, 1. Oktober, Tausende Besucher.

Viele Handwerksbetriebe bereiten sich derzeit auf ihren Auftritt vor. Ihre Präsentationen lassen hinter die Kulissen blicken, bieten einen Einblick in die komplexen Produktionsabläufe und demonstrieren die hohe Qualität handwerklicher Arbeit. So dürfen sich die Besucher auf das faszinierende Handwerk der Kerzenherstellung ebenso freuen wie auf den Blick über die Schulter des Goldschmieds. Weiter werden die Besucher in die Welt der Innenausstattung geführt, während sich in der Gartenwelt alles um das Grün in den vier Wänden und im eigenen Garten dreht.

Der Handwerker- und Gewerbeverein Widnau mit Präsident René Bognar zeigt sich mit insgesamt 15 Mitgliedern und Partnern auf der Gemeinschafts-Präsentation unter dem Titel «Hopp Widnou».

Mit einem spektakulären Aufbau zeigen vier Firmen ihre Kompetenz und laden die Gäste zur Höhen-Besichtigung ein: Eine Zimmerei und eine Schreinerei bauen gemeinsam mit einem Gerüstbauunternehmen und einem Absturzsicherungs-Spezialisten eine Plattform auf vier Metern Höhe. Dort dürfen sich die Besucher einen Überblick über die Halle 1 verschaffen und sich sodann gesichert abseilen lassen. Einen weiteren Einblick bietet eine Firma, die Einbruchschutz und technische Sicherheitseinrichtungen für ein gutes, sicheres Gefühl zu Hause anbietet.

Seltene Handwerksberufe entdecken

Die Organisatoren bieten Handwerkern, die seltene Berufe ausüben, eine Plattform. Vorgestellt werden bei der Erstauflage nun das Handwerk des Bootbauers, des Restaurators, Vergolders, des Geigenbauers und des Orgelbauers.

Kinder und Jugendliche kommen mehrfach auf ihre Kosten: Einerseits laden viele Aussteller zum Mitmachen ein, andererseits ist an allen drei Tagen Action angesagt. Man kann zum Beispiel einen 3D-Drucker, eine Mini-Drohne oder Robotik und Elek­tronik entdecken. «Maker Days» für Fünf- bis Vierzehnjährige ist das Motto, und alle Aktivitä­- ten können kostenfrei genutzt werden.

Mit einem Stress-Test werden Besucher an der Herbst-Expo eingeladen, einmal innezuhalten. Dabei wird unter anderem die Herzraten-Variabilität (HRV) gemessen. Auch der Body Mass Index (BMI) oder ein Fragebogen zum Stressverhalten stehen auf dem Programm. Zudem wird den Besuchern an mehreren Stel- len Kunst begegnen. So werden Skulpturen von Silvan Köppel ebenso zu sehen sein wie Werke von Simon Kness.

Am Samstag um 19 Uhr sowie am Sonntag um 13 Uhr wird zur grossen Modeschau geladen. Auf dem Laufsteg sind die Kollek­tionen mehrerer Modehäuser zu sehen.

In Kooperation mit der Berufs- und Laufbahnberatung Rheintal wird – noch vor der offiziellen Türöffnung fürs Publikum – die Berufsschau für die Jugendlichen der 2. Oberstufen organisiert. Insgesamt werden rund vierzig Lehrberufe von Unter­nehmern mit Sitz zwischen Rüthi und Rheineck präsentiert. Die bereits angemeldeten Schulklassen werden schon im Vorfeld ihre «Wunschfirmen» und Lehrberufe auswählen und können sie dann in den Hallen 1 und 2 sowie im Dawo-Atrium kennenlernen.

Grosse Augen werden viele Gäste machen, aber auch die Anrainer, wenn der Oldtimer-Corso durch Au, Heerbrugg und Widnau zieht: Am Samstag um 13 Uhr werden nämlich rund zwanzig Zweiräder und Autos ihre Runden fahren und danach zur Besichtigung bereitstehen. (pd)

Öffnungszeiten Dawo Werkschau und Herbst-Expo: Freitag, 29. September, von 14 bis 21 Uhr; Samstag, 30. September, von 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 1. Oktober, von 10 bis 17 Uhr.