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HEERBRUGG: Bild weckt Erinnerungen

Ein vor 60 Jahren entstandenes Gemälde zeigt die deutlichen Veränderungen am Brändlihang. Von der üppigen Natur ist nicht viel übrig geblieben.
Benjamin Schmid
1957 war der Brändlihang noch nicht überbaut. (Bild: Repro: Ölgemälde E. Bowien)

1957 war der Brändlihang noch nicht überbaut. (Bild: Repro: Ölgemälde E. Bowien)

Benjamin Schmid

Alfred Friedauer aus St. Margrethen verbrachte einen Grossteil seiner Jugend auf einem Bauernhof beim Brändlihang. 1957 gab er dem deutschen Maler Erwin Bowien den Auftrag, ein Bild davon zu malen. Heute, 60 Jahre später, erinnert es ihn oft an die Vergangenheit. «Kaum sitze ich vor dem Gemälde und betrachte es, kommen mir 1000 Erinnerungen und Geschichten in den Sinn», sagt Friedauer. Leider ist vom einst naturbelassenen Hang nicht mehr viel übrig. Birnen- und Zwetschgenbäume wichen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Wo einst Kühe weideten, zeigt sich heute eine Betonlandschaft. «So war es», sagt Friedauer mit Blick auf das Gemälde und fügt augenblicklich hinzu: «So wird es aber nie mehr sein.»

Ganz in der Nähe des Hangs habe sich das Ziel des Skirennens vom St. Anton nach Heerbrugg befunden. Ausserdem hätten sie als Jugendliche oft Schnecken gesammelt, um sie später gekocht zu essen. «Früher war nicht alles besser, aber der Brändlihang sicher schöner», sagt Friedauer in Bezug auf die heutige Überbauung vor Ort.

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